Kaydedildi:
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| Materyal Türü: | Recurso digital |
| Dil: | Almanca |
| Baskı/Yayın Bilgisi: |
Zenodo
2023
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| Konular: | |
| Online Erişim: | https://doi.org/10.5281/zenodo.10014615 |
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İçindekiler:
- <p>Schüler:innen mit besonderem Bildungsbedarf werden in Wangen bei Olten weitgehend in der Regelschule unterrichtet. Der Wechsel von separativen zu inklusiven Schulformen bringt eine umfassende Veränderung für die Schule und insbesondere die Klassenlehrpersonen. Diese Masterarbeit soll einen Einblick darüber geben, wie die Klassenlehrpersonen den veränderten Schulalltag erleben. Die Heterogenität der Schüler:innen hinsichtlich ihrer Lernvoraussetzungen und Bedürfnissen ist für den Schulalltag herausfordernd. Die Arbeit zeigt auf, zu welchen Belastungen die Herausforderung führt. Ausgehend von diesen Belastungen werden Bedürfnisse abgeleitet. In einem abschliessenden Teil wird nach Entlastungsmöglichkeiten gesucht, die an die Bedürfnisse der Klassenlehrpersonen anknüpfen.</p><p>Die Perspektive der Klassenlehrpersonen wurde exemplarisch im Team 'Alp' der Schule Wangen beleuchtet. Dazu diente eine Online-Befragung aller Klassenlehrpersonen und eine Vertiefung der Inhalte im Rahmen von vier Interviews. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse. Die empirisch ermittelten Erfahrungen wurden in der Fachliteratur verortet.</p><p>Die Ergebnisse zeigen, dass die 'Schule für alle' vielseitig erlebt wird. Es kommt zum Ausdruck, dass eigene Erfahrungen und Werte das Erleben beeinflussen. Die heterogene Klasse wird als Bereicherung erlebt, wenn Verschiedenartigkeit als Ressource in den Blick genommen wird. Erlebte schwierige Schulsituationen dagegen führen dazu, inklusiven Schulalltag als herausfordernd bis zu energieraubend und ungerecht zu empfinden.</p><p>Generell als belastend wird erlebt, 'nicht allen gerecht' zu werden. Dieses Gefühl resultiert aus dem Umstand knapper Ressourcen, ist aber auch auf die hohen Anforderungen an die Lehrpersonen als Folge der Heterogenität zurückzuführen.</p><p>Aus der Arbeit geht hervor, dass ausgebaute Kooperation und 'inklusive Didaktik' Antworten auf die beschriebene Belastung geben. Diese beiden Aspekte bilden in Verbindung mit positiven Erfahrungen eine Schlüsselrolle. Wenn es gelingt, Kooperation und 'inklusive Didaktik' als Entlastung erfahrbar zu machen, trägt dies zur Entwicklung und Etablierung einer 'Schule für alle' bei.</p>