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Κύριοι συγγραφείς: Deplazes, Lucretia, Frey-Ehrenbold, Annie, Ziegler, Martin, Bontadina, Fabio
Μορφή: Recurso digital
Γλώσσα:
Έκδοση: Zenodo 2016
Θέματα:
Διαθέσιμο Online:https://doi.org/10.5281/zenodo.13487549
Ετικέτες: Προσθήκη ετικέτας
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_version_ 1866901893516623872
author Deplazes, Lucretia
Frey-Ehrenbold, Annie
Ziegler, Martin
Bontadina, Fabio
author_facet Deplazes, Lucretia
Frey-Ehrenbold, Annie
Ziegler, Martin
Bontadina, Fabio
contents (Uploaded by Plazi for the Bat Literature Project) In der Schweiz leben 30 Fledermausarten, wovon 80% den Wald als Lebensraum nutzen. Sämtliche 22 national prioritären Fledermausarten werden als Waldarten eingestuft, zwölf davon gelten als Waldzielarten, für welche spezifische Fördermassnahmen ergriffen werden sollen. Aufgrund der verborgenen Lebensweise der Fledermäuse ist oft nicht bekannt, welche Arten in welchem Wald vorkommen. Kenntnisse über die lokale Artenzusammensetzung bilden jedoch die Basis für Fördermassnahmen. Neue bioakustische Methoden mit Ultraschallaufnahmegeräten erlauben seit wenigen Jahren grosse Fortschritte bei Nachweisen von Fledermausarten im Wald. Ziel der vorliegenden Untersuchung war, mit diesen neuen Methoden die Artenvielfalt von Fledermäusen in fünf Waldnaturschutzgebieten im Kanton Zug aufzunehmen, zu vergleichen und zu bewerten. Während 258 Aufnahmenächten wurden insgesamt 30 522 Durchflüge von mindestens zwölf Fledermausarten aufgezeichnet. 23.5% der Nachweise stammen von Arten der Roten Liste. Es wurden drei Waldzielarten entdeckt, drei Fledermausarten wurden im Kanton Zug erstmals nachgewiesen. Zwischen den einzelnen Waldnaturschutzgebieten gab es grosse Unterschiede in Bezug auf die Fledermausaktivität. Insbesondere diejenigen Gebiete mit vielfältigen, lichten Waldgesellschaften mit viel Tot- und Altholz erwiesen sich als attraktive Lebensräume. Auenwälder, offene Gewässer und das Vorkommen von alten Eichen beeinflussten die Artenvielfalt und die Fledermausaktivität in den untersuchten Gebieten positiv. Aufgrund der Resultate wurde für jedes der fünf Waldnaturschutzgebiete eine Zielart definiert, für welche Vorschläge für Fördermassnahmen erarbeitet wurden.
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_13487549
institution Zenodo
language
publishDate 2016
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Grosse Fledermausvielfalt in den Waldnaturschutzgebieten des Kantons Zug
Deplazes, Lucretia
Frey-Ehrenbold, Annie
Ziegler, Martin
Bontadina, Fabio
Biodiversity
Mammalia
Chiroptera
Chordata
Animalia
bats
bat
(Uploaded by Plazi for the Bat Literature Project) In der Schweiz leben 30 Fledermausarten, wovon 80% den Wald als Lebensraum nutzen. Sämtliche 22 national prioritären Fledermausarten werden als Waldarten eingestuft, zwölf davon gelten als Waldzielarten, für welche spezifische Fördermassnahmen ergriffen werden sollen. Aufgrund der verborgenen Lebensweise der Fledermäuse ist oft nicht bekannt, welche Arten in welchem Wald vorkommen. Kenntnisse über die lokale Artenzusammensetzung bilden jedoch die Basis für Fördermassnahmen. Neue bioakustische Methoden mit Ultraschallaufnahmegeräten erlauben seit wenigen Jahren grosse Fortschritte bei Nachweisen von Fledermausarten im Wald. Ziel der vorliegenden Untersuchung war, mit diesen neuen Methoden die Artenvielfalt von Fledermäusen in fünf Waldnaturschutzgebieten im Kanton Zug aufzunehmen, zu vergleichen und zu bewerten. Während 258 Aufnahmenächten wurden insgesamt 30 522 Durchflüge von mindestens zwölf Fledermausarten aufgezeichnet. 23.5% der Nachweise stammen von Arten der Roten Liste. Es wurden drei Waldzielarten entdeckt, drei Fledermausarten wurden im Kanton Zug erstmals nachgewiesen. Zwischen den einzelnen Waldnaturschutzgebieten gab es grosse Unterschiede in Bezug auf die Fledermausaktivität. Insbesondere diejenigen Gebiete mit vielfältigen, lichten Waldgesellschaften mit viel Tot- und Altholz erwiesen sich als attraktive Lebensräume. Auenwälder, offene Gewässer und das Vorkommen von alten Eichen beeinflussten die Artenvielfalt und die Fledermausaktivität in den untersuchten Gebieten positiv. Aufgrund der Resultate wurde für jedes der fünf Waldnaturschutzgebiete eine Zielart definiert, für welche Vorschläge für Fördermassnahmen erarbeitet wurden.
title Grosse Fledermausvielfalt in den Waldnaturschutzgebieten des Kantons Zug
topic Biodiversity
Mammalia
Chiroptera
Chordata
Animalia
bats
bat
url https://doi.org/10.5281/zenodo.13487549