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| Main Authors: | , , , |
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| Format: | Recurso digital |
| Language: | |
| Published: |
Zenodo
2016
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| Subjects: | |
| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.13487549 |
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Table of Contents:
- (Uploaded by Plazi for the Bat Literature Project) In der Schweiz leben 30 Fledermausarten, wovon 80% den Wald als Lebensraum nutzen. Sämtliche 22 national prioritären Fledermausarten werden als Waldarten eingestuft, zwölf davon gelten als Waldzielarten, für welche spezifische Fördermassnahmen ergriffen werden sollen. Aufgrund der verborgenen Lebensweise der Fledermäuse ist oft nicht bekannt, welche Arten in welchem Wald vorkommen. Kenntnisse über die lokale Artenzusammensetzung bilden jedoch die Basis für Fördermassnahmen. Neue bioakustische Methoden mit Ultraschallaufnahmegeräten erlauben seit wenigen Jahren grosse Fortschritte bei Nachweisen von Fledermausarten im Wald. Ziel der vorliegenden Untersuchung war, mit diesen neuen Methoden die Artenvielfalt von Fledermäusen in fünf Waldnaturschutzgebieten im Kanton Zug aufzunehmen, zu vergleichen und zu bewerten. Während 258 Aufnahmenächten wurden insgesamt 30 522 Durchflüge von mindestens zwölf Fledermausarten aufgezeichnet. 23.5% der Nachweise stammen von Arten der Roten Liste. Es wurden drei Waldzielarten entdeckt, drei Fledermausarten wurden im Kanton Zug erstmals nachgewiesen. Zwischen den einzelnen Waldnaturschutzgebieten gab es grosse Unterschiede in Bezug auf die Fledermausaktivität. Insbesondere diejenigen Gebiete mit vielfältigen, lichten Waldgesellschaften mit viel Tot- und Altholz erwiesen sich als attraktive Lebensräume. Auenwälder, offene Gewässer und das Vorkommen von alten Eichen beeinflussten die Artenvielfalt und die Fledermausaktivität in den untersuchten Gebieten positiv. Aufgrund der Resultate wurde für jedes der fünf Waldnaturschutzgebiete eine Zielart definiert, für welche Vorschläge für Fördermassnahmen erarbeitet wurden.