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| Format: | Recurso digital |
| Language: | German |
| Published: |
Zenodo
2025
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| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.16355171 |
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Table of Contents:
- <p>Belüftungssysteme sind ein großer Energieverbraucher in Kläranlagen (60-80 % des gesamten Stroms) und in der Aquakultur (über 15 % der Produktionskosten). Das MILA-Projekt zielte darauf ab, mikroperforierte lineare Belüfter zu entwickeln und zu validieren, um die Effizienz des Sauerstofftransports zu erhöhen, den Energieverbrauch zu senken und die Betriebskosten zu senken. Das Projekt konzentrierte sich auf die Optimierung der Belüfterkonfiguration, langfristige Leistungs- und Wirtschaftlichkeitsstudien sowie praktische Design-, Betriebs- und Wartungskriterien. Das Projekt umfasste mehrere Pakete, darunter Fertigungstechnologie, Leistungsbewertung, Anwendung in der Praxis und Betriebstests. Bei der Herstellung wurde ein UV-Laser-basiertes Verfahren zur Erzeugung von Mikroperforationen in Polymeren verwendet. Die Leistungsbewertung umfasste Tests im Labor- und Pilotmaßstab mit Hochgeschwindigkeits-Bildgebung und eine DN900 Technikumsanlage. Die Anwendung in der Praxis umfasste Dauertests, Robustheitsbewertungen und Versuche in der Abwasseraufbereitung und Aquakultur.<br>Das MILA-Projekt demonstrierte die hohe Effizienz von mikroperforierten linearen Belüftern sowohl in sauberem Wasser als auch im Abwasser. Eine gesteigerte Effizienz wurde mit einer um 17 % höheren Konzentration an gelöstem Sauerstoff erreicht. Die Fouling-Reduktion umfasste eine automatische tägliche Druckspülung, um einen stabilen Betrieb der PA-Belüfter zu gewährleisten. Silikonbelüfter erwiesen sich in industriellen Umgebungen als robust, während Teflon in der Aquakultur Potenzial zeigte. Das MILA-System zeigte einen klaren wirtschaftlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Plattenbelüftern bei geringerem Energieverbrauch und geringeren Investitionskosten.<br>Im Rahmen des Projekts wurde ein effizientes Belüftungssystem mit Energieeinsparpotenzial für die Wasser- und Abwasseraufbereitung entwickelt. Um den Markterfolg zu sichern, empfiehlt es sich, den Herstellungsprozess für eine bessere Reproduzierbarkeit der Lochgröße und zylindrische Lochgeometrien zu verfeinern, automatisierte Spülsysteme zu integrieren und sich auf materialspezifische Anwendungen zu konzentrieren. Die Ergebnisse des Projekts werden in Form von wissenschaftlichen Publikationen und einem Abschlussbericht der Projektpartner verbreitet.</p>