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Bibliographic Details
Main Author: Janisch, Christian
Format: Recurso digital
Language:
Published: Zenodo 2026
Subjects:
Online Access:https://doi.org/10.5281/zenodo.20161035
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Table of Contents:
  • <p>Diese Monographie entwickelt die Selbstreferenzielle Gegensatztheorie (SrGT) als operative Prozessontologie der Nichtdeckungsgleichheit. Ausgangspunkt ist die These, dass Ereignis und Wahrnehmung, Frage und Antwort, Wissen und Erkenntnis, Erinnerung und Vergangenheit, Entscheidung und Ergebnis sowie Kommunikation und Verstehen niemals vollständig deckungsgleich sind. Diese Nichtdeckungsgleichheit wird nicht als Mangel, sondern als Grundbedingung von Identität, Wirklichkeit, Wahrheit und Kommunikation verstanden.</p> <p>Die Arbeit führt die SrGT-Grundstudie „Ereignis, Wahrnehmung und Entscheidung in der SrGT“ (DOI: 10.5281/zenodo.20053140) weiter und erweitert sie zu einer umfassenden Theorie von Sein, Gegenwart, Identität, Wissen, Erinnerung, Wahrheit, Kommunikation, Verantwortung und Reformation. Im Zentrum steht die Frage, wie Wirklichkeit für Identität entsteht, wie Ereignisse gebunden werden, wie Wissen zu Erkenntnis wird und wie Entscheidung unter unvermeidlicher Unvollständigkeit möglich ist.</p> <p>Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung von Sein und SrGT: Sein wird nicht als SrGT-interner Gegensatz verstanden, sondern als absolute Grenze und Notwendigkeitsbedingung der SrGT. Die SrGT beschreibt nicht das Sein selbst, sondern die notwendige selbstreferenziell gegensätzliche Ordnung, in der Sein raumhaft, identifikativ, gegenwärtig, entscheidbar, erinnerbar und reformierbar erscheint.</p> <p>Die Arbeit enthält darüber hinaus eine mathematisch-strukturelle Erweiterung der SrGT, insbesondere zur Unterscheidung von Raumsubjekt ±1/n und Identität −+1/n, zur präidentifikativen Einfachheit −1/n, zur selbstreferenziellen Gegebenheit −1/n², zur photonischen Vermittlung +2/n³, zur 2D/3D-Kopplung von −1/n⁴ und +1/n⁴ sowie zur ψ(n)-Raumantwort. Die Formeln werden dabei nicht als etablierte Standardgleichungen der Physik, sondern als SrGT-interne Struktur- und Operatorformeln verstanden.</p> <p>Die Monographie richtet sich an philosophisch, physikalisch, erkenntnistheoretisch und wissenschaftstheoretisch interessierte Leserinnen und Leser. Sie verbindet essayistische Verständlichkeit mit systematischer Tiefe und versteht sich als Beitrag zu einer neuen Prozessontologie von Wirklichkeit, Identität und Kommunikation.</p> <p>christian.janisch@srgt.research.org</p>