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Main Authors: Stöckli, Corinne, El-Ali, Sahra
Format: Recurso digital
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Published: Zenodo 2019
Online Access:https://doi.org/10.5281/zenodo.3466729
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Table of Contents:
  • <p>«...die soziale Dimension ist für Betroffene häufig die bedeutendere und oft die schmerzlichere Dimension. Erst die Ausgrenzung macht aus einem begrenzten Menschen einen »Behinderten«. Behinderung ist vor allem ein Problem der Ausgrenzung, nicht so sehr ein Problem der Einschränkungen» (Rainer Schmidt, 2006; zit. in Laurenz Aselmeier, 2008, S.123). Integration für Menschen mit Behinderung ist fundamental. So befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Integration in die Gesellschaft und der Bedeutung von Wohnen zu einem selbstbestimmten Leben. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) schreitet voran, jedoch bestehen in der Schweiz noch viele Barrieren für Menschen mit Behinderung. Es entsteht eine selbstbestimmtere Generation von Menschen mit Behinderung, die klare Vorstellungen vom eigenen Leben hat. «Wohnst du noch oder lebst du schon?» (IKEA) impliziert, dass allein die Tatsache, dass eine Person wohnt noch nichts über deren Lebensqualität aussagt. Der staatliche Auftrag ist mit der Bereitstellung von Wohnungen nicht abgeschlossen, eine Auseinandersetzung mit den individuellen Bedürfnissen ist unabdingbar. Es braucht Wahlmöglichkeiten und Dienstleister, die sich an den Bedürfnissen anpassen. In dieser Arbeit werden die Entwicklungen im Behindertenbereich in der Schweiz und im Kanton Luzern beleuchtet. Da in Europa bereits vielfältige Modelle von Wohnformen bestehen, folgt eine Auseinandersetzung mit Wohnmodellen und - projekten. Zentraler Bestandteil ist zudem die Anwendung auf den Kanton Luzern, in dem ein mögliches Modell zur Unterstützung von selbstbestimmtem Wohnen vorgestellt wird. Weiter werden daraus entstehende Chancen und Herausforderungen für die Soziale Arbeit erläutert.</p>