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| Main Authors: | , |
|---|---|
| Format: | Recurso digital |
| Sprog: | tysk |
| Udgivet: |
Zenodo
2012
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| Fag: | |
| Online adgang: | https://doi.org/10.5281/zenodo.5788807 |
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Indholdsfortegnelse:
- <p>In unserer Arbeitstätigkeit als Heilpädagoginnen kommt es immer wieder vor, dass wir Eltern nach dem Übertritt ihres Kindes aus der Regel- bzw. Volksschule in eine Heilpädagogische Schule dieseberaten und begleiten. Die Kinder der betroffenen Eltern wurden in einer Regelklasse eingeschult und erst nach dem Auftreten erheblicher Schulschwierigkeiten und einer schulpsychologischen Abklärung einer Heilpädagogischen Institution zugewiesen. Obwohl die Familien unterschiedlich mit diesem Ereignis umgehen, beobachten wir, dass dieser Übertrittsprozess ‚Regelschule – Sonderschule‘ für die meisten Eltern oder Elternteile aus unterschiedlichen Gründen schwierig zu bewältigen oder anzunehmen ist. Die Zusammenarbeit mit den betroffenen Eltern gestaltet sich erfahrungsgemäss sehr anspruchsvoll. Unser Ziel im Rahmen der Masterthese ist, ein besseres Verständnis für die Situation der Eltern zu erlangen, um daraus Unterstützungsmöglichkeiten abzuleiten und die Zusammenarbeit mit den Eltern konstruktiv gestalten zu können. Die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse möchten wir allen Interessierten, besonders jenen, die ebenso in diesen schwierigen Prozess des ‘Schulwechsels’ involviert sind, zugänglich machen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, welche Erfahrungen Mütter im Zusammenhang mit einem ‘Schulwechsel’ ihres Kindes von einer Regelklasse in eine Heilpädagogische Schule gemacht haben und welche Effekte und Folgen dieses Ereignis auf ihr Leben hat. Der Theorieteil umfasst die Themen, die im Zusammenhang mit der Bewältigung von kritischen Lebensereignissen stehen. Die Arbeit ist in den Bereichen der qualitativen Sozialforschung einzuordnen. Die Daten haben wir mittels Leitfadeninterview und Tonaufnahme erhoben. Die Aufbereitung hat durch die wörtliche Transkription stattgefunden. Mit der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse haben wir die Auswertung der Daten vorgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass Mütter sehr unterschiedlich mit dem Ereignis ‘Schulwechsel’ umgehen. Für alle aber war der Umstand, dass ihr Kind eine Sonderschule besuchen muss, aus unterschiedlichen äusseren und personenbezogenen Gründen schwierig anzunehmen.</p>