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| Format: | Recurso digital |
| Language: | |
| Published: |
Zenodo
2022
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| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.7382965 |
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Table of Contents:
- <p>Dass körperliche Aktivität die Gesundheit fördert, ist bekannt. Die Erkenntnis, dass sie auch eine antidepressive Wirkung haben und sogar eine Therapie ersetzen kann, macht gerade in der Beratung von erkrankten Meneschen besonders auf dieses Thema aufmerksam.</p> <p>Die Depression ist eine Krankheit, die sich nicht nur auf die Betroffenen und ihr Umfeld auswirkt, sondern auch auf das Gesundheitswesen und den Arbeitsmarkt. So ist rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung, in unterschiedlicher Ausprägung von dieser Krankheit betroffen und nimmt Beratungsgespräche oder eine Therapie in Anspruch. Die Lösungs- und Kompetenzorientierung (LKO) bietet in der Beratung vielfältige Möglichkeiten, um eine Person in unterschiedlichen Lebenslagen zu begleiten. Die vorliegende Literaturarbeit befasst sich deshalb mit der Frage, wie Menschen mit einer diagnostizierten Depression in der lösungs- und kompetenzorientierten Beratung dabei unterstützt werden können, eine für sie passende körperliche Aktivität im Alltag umzusetzen.</p> <p>Die Betrachtung analysiert zum einen die körperliche Aktivität an sich und widmet sich unter anderem den Fragen, was diese zur psychischen Gesundheit beitragen kann, welche Empfehlungen es für eine geeignete Umsetzung gibt und wie sich die psychischen Symptome auf das Bewegungsverhalten von Erkrankten auswirken. Zum anderen wird aufgezeigt, was Menschen dazu bringt, ihr Gesundheitsverhalten zu ändern. Anhand des <em>Prozessmodells gesundheitlichen Handelns (HAPA) </em>wird ersichtlich, dass die Planung neben der Motivation einen bedeutenden Bestandteil des Veränderungsprozesses darstellt.</p> <p>Wie Beratende mit dem lösungs- und kompetenzorientierten Ansatz und dessen Instrumenten Klient:innen unterstützen und auf deren Verhalten Einfluss nehmen können, wird anhand der Theorie begründet und mit den erarbeiteten Erkenntnissen zu den Themen <em>körperliche Aktivität </em>und <em>Depression </em>für die Umsetzung in die Praxis verknüpft.</p> <p>Im Ergebnis wird deutlich, dass die Entscheidung für eine körperlichen Aktivität stets bei den Klient:innen bleibt, die Beratenden dabei jedoch eine supportive Rolle einnehmen können. Die Resultate zeigen zudem, dass es an Depressionen erkrankten Personen trotz zahlreicher Hürden möglich ist, körperliche Aktivitäten im Alltag umzusetzen. Voraussetzung ist, dass Klient:innen in der Lage sind, zu kooperieren, und Bereitschaft zeigen, am Veränderungsprozess zu arbeiten. Die LKO erweist sich dabei sowohl für die Begleitung im Veränderungsprozess als auch für Menschen mit einer Depression als ideale Methode der Beratung.</p>