Wedi'i Gadw mewn:
| Prif Awduron: | , |
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| Fformat: | Recurso digital |
| Iaith: | |
| Cyhoeddwyd: |
Zenodo
2023
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| Mynediad Ar-lein: | https://doi.org/10.5281/zenodo.7684625 |
| Tagiau: |
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- <p>In der vorliegenden Literaturarbeit mit dem Titel: <em>Demokratie und Partizipation: Sozioökonomischer Status, politische Beteiligung und der Auftrag der Sozialen Arbeit </em>untersuchen Pascal Bachmann und Flurina Striebel in ihrer Bachelorarbeit den Einfluss des sozioökonomischen Status auf die politische Beteiligung. Seit der Industriellen Revolution Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich die sozialen Aufund Abstiegsmöglichkeiten in der Schweiz stark verändert. Politische Parteien reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel und richten ihre Parteiprogramme entsprechend den Konfliktlinien der Cleavage-Theorie aus. Seit den 1990er Jahren bietet die Globalisierung und die damit einhergehenden Herausforderungen einen Nährboden für den Populismus und gefährdet die Demokratie. Zugleich ist zu beobachten, dass die Teilnahme an eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen seit 100 Jahren rückläufig ist. Insbesondere davon betroffen sind Personen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status. Für eine politische Partizipation sind nach dem Civic Voluntarism Model Ressourcen, politisches Interesse und ein politisches Netzwerk notwendig. Diese Voraussetzungen erfüllen die Adressat*innen der Sozialen Arbeit meist nicht, wodurch sie von dem politischen Funktionssystem nach Luhmann ausgeschlossen werden. Folglich ergibt sich daraus für die Soziale Arbeit einen politischen Auftrag. Es ist Aufgabe der Professionellen auf der Makroebene die Interessen der Adressat*innen zu vertreten und sie auf der Mikroebene mittels politischer Bildung, Interessensweckung und Netzwerkstärkung politisch zu befähigen.</p>