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Auteurs principaux: Becht, M, Trimborn, Peter
Format: Dataset Open Access
Langue:en
Publié: PANGAEA 2000
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Accès en ligne:https://doi.org/10.1594/PANGAEA.56969
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_version_ 1867171383775068160
author Becht, M
Trimborn, Peter
author_facet Becht, M
Trimborn, Peter
collection Datos científicos de ciencias marinas y ambientales
contents Meteorologische Messungen am Pico de Teide (Teneriffa) ergaben für die Hochlagen (> 2800 m ü. d. M.) ein Dampfdruckgefälle von der Schneedeckenoberfläche zur Atmosphäre. Damit sind Voraussetzungen für den Abbau der Schneedecke auch durch Verdunstung und Sublimation gegeben. Isotopenhydrologische Untersuchungen der Schneedecke bestätigen diese Energie- und Massenumsätze. 2H und 180 zeigen eine deutliche Anreicherung an der Oberfläche während des gesamten Meßzeitraumes. In tiefen Lagen um 2400 m ü. d. M. alternieren Verdunstung, Kondensation und Schmelze, da sowohl in der Nacht als auch am Tage Phasen mit einem niedrigeren Dampfdruck über der Schneedeckenoberfläche als in der Atmosphäre auftreten. Die Bedeutung von Schmelzvorgängen beim Abbau der Schneedecke steigt mit abnehmender Höhenlage. Mit dem Schmelzwasser kommt es zur Verlagerung schwerer Isotope zur Basis der Schneedecke. Der Abfluß aus der Schneedecke ist isotopisch schwerer als die verbleibende Schneerücklage, da mit dem Schmelzwasser bevorzugt schwere Isotope, die durch Verdunstungsvorgänge an der Schneedeckenoberfläche zunächst angereichert werden, transportiert werden. Der Abbau der Schneedecke erfolgt von der Oberfläche.
format Dataset Open Access
id pangaea_https___doi_org_10_1594_PANGAEA_56969
institution PANGAEA
language en
publishDate 2000
publisher PANGAEA
record_format pangaea
spellingShingle Snowline in 1990 on Pico de Teide (PKDB149242)
Becht, M
Trimborn, Peter
AGE; Age, comment; Age, maximum/old; Age, minimum/young; Latitude of event; Longitude of event; OUTCROP; Outcrop sample; Paleoclimate Database of the Quaternary; PKDB; PKDB149242; Snow line elevation
Meteorologische Messungen am Pico de Teide (Teneriffa) ergaben für die Hochlagen (> 2800 m ü. d. M.) ein Dampfdruckgefälle von der Schneedeckenoberfläche zur Atmosphäre. Damit sind Voraussetzungen für den Abbau der Schneedecke auch durch Verdunstung und Sublimation gegeben. Isotopenhydrologische Untersuchungen der Schneedecke bestätigen diese Energie- und Massenumsätze. 2H und 180 zeigen eine deutliche Anreicherung an der Oberfläche während des gesamten Meßzeitraumes. In tiefen Lagen um 2400 m ü. d. M. alternieren Verdunstung, Kondensation und Schmelze, da sowohl in der Nacht als auch am Tage Phasen mit einem niedrigeren Dampfdruck über der Schneedeckenoberfläche als in der Atmosphäre auftreten. Die Bedeutung von Schmelzvorgängen beim Abbau der Schneedecke steigt mit abnehmender Höhenlage. Mit dem Schmelzwasser kommt es zur Verlagerung schwerer Isotope zur Basis der Schneedecke. Der Abfluß aus der Schneedecke ist isotopisch schwerer als die verbleibende Schneerücklage, da mit dem Schmelzwasser bevorzugt schwere Isotope, die durch Verdunstungsvorgänge an der Schneedeckenoberfläche zunächst angereichert werden, transportiert werden. Der Abbau der Schneedecke erfolgt von der Oberfläche.
title Snowline in 1990 on Pico de Teide (PKDB149242)
topic AGE; Age, comment; Age, maximum/old; Age, minimum/young; Latitude of event; Longitude of event; OUTCROP; Outcrop sample; Paleoclimate Database of the Quaternary; PKDB; PKDB149242; Snow line elevation
url https://doi.org/10.1594/PANGAEA.56969