_version_ 1867168100304027648
author Steinert, Harald
author_facet Steinert, Harald
collection Datos científicos de ciencias marinas y ambientales
contents In ganz Norddeutschland werden bei jeder tieferen Bohrung bis zu mehrere 100 m maechtige Schichten des Diluviums durchbohrt, die aus scheinbar voellig unregelmäßigen Folgen von Sand, Kies und Geschiebemergel bestehen. Diese Absätze lassen sich in den meisten Fällen mit den bisherigen Methoden nicht weiter untergliedern. Aus besonders günstigen Aufschlüssen und Profilen ist bekannt, daß mindestens drei Vereisungen während des Diluviums über das norddeutsche Flachland hinweggegangen sind. Wenn in den Bohrungen nicht zufällig sichere Interglazialschichten auftreten, was äußerst selten der Fall ist, so ist es also im allgemeinen nicht möglich, das erbohrte Diluvium auf die drei bekannten Vereisungen aufzuteilen. Es besteht für Tagesaufschlüsse im Diluvium durch die Geschiebezählmethode nach Milthers, Heesemann u. a. wenigstens eine Möglichkeit, stratigraphische Einordnungen vorzunehmen. Arbeitsmethoden und Ergebnisse der Geschiebezählmethode sollen hier jedoch nicht näher besprochen werden. Dreimanis 1936 gibt eine Methode an, um aus Bohrproben durch Zählungen der Mineralkörner der Grobsand- und Feinkiesfraktionen Anhaltspunkte für vergleichende stratigraphische Untersuchungen zu gewinnen.
format Dataset Open Access
id pangaea_https___doi_org_10_1594_PANGAEA_769885
institution PANGAEA
language en
publishDate 2011
publisher PANGAEA
record_format pangaea
spellingShingle Mineral counts from Geschiebemergel of various localities in northern Germany
Steinert, Harald
Area/locality; Arfvedsonite; Augite; Depth, bottom/max; DEPTH, sediment/rock; Depth, top/min; Diopside; Disthene; Epidote; Garnet; Grains, counted/analyzed; Hornblende; Hornblende, basaltic; Hypersthene; Indeterminata; Korund; Metamorphite; Minerals; Minerals, dense; Minerals, stable; Olivine; Opaque minerals; Sample comment; Sample ID; Schleswig-Holstein, Germany; S-H; Sillimanite; Staurolite; Titanaugite
In ganz Norddeutschland werden bei jeder tieferen Bohrung bis zu mehrere 100 m maechtige Schichten des Diluviums durchbohrt, die aus scheinbar voellig unregelmäßigen Folgen von Sand, Kies und Geschiebemergel bestehen. Diese Absätze lassen sich in den meisten Fällen mit den bisherigen Methoden nicht weiter untergliedern. Aus besonders günstigen Aufschlüssen und Profilen ist bekannt, daß mindestens drei Vereisungen während des Diluviums über das norddeutsche Flachland hinweggegangen sind. Wenn in den Bohrungen nicht zufällig sichere Interglazialschichten auftreten, was äußerst selten der Fall ist, so ist es also im allgemeinen nicht möglich, das erbohrte Diluvium auf die drei bekannten Vereisungen aufzuteilen. Es besteht für Tagesaufschlüsse im Diluvium durch die Geschiebezählmethode nach Milthers, Heesemann u. a. wenigstens eine Möglichkeit, stratigraphische Einordnungen vorzunehmen. Arbeitsmethoden und Ergebnisse der Geschiebezählmethode sollen hier jedoch nicht näher besprochen werden. Dreimanis 1936 gibt eine Methode an, um aus Bohrproben durch Zählungen der Mineralkörner der Grobsand- und Feinkiesfraktionen Anhaltspunkte für vergleichende stratigraphische Untersuchungen zu gewinnen.
title Mineral counts from Geschiebemergel of various localities in northern Germany
topic Area/locality; Arfvedsonite; Augite; Depth, bottom/max; DEPTH, sediment/rock; Depth, top/min; Diopside; Disthene; Epidote; Garnet; Grains, counted/analyzed; Hornblende; Hornblende, basaltic; Hypersthene; Indeterminata; Korund; Metamorphite; Minerals; Minerals, dense; Minerals, stable; Olivine; Opaque minerals; Sample comment; Sample ID; Schleswig-Holstein, Germany; S-H; Sillimanite; Staurolite; Titanaugite
url https://doi.org/10.1594/PANGAEA.769885