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Autore principale: Dieter LIEWERSCHEIDT
Natura: Artículo científico
Lingua:de
Pubblicazione: Universidad Complutense de Madrid 2006
Soggetti:
Accesso online:https://www.redalyc.org/articulo.oa?id=321827629004
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Sommario:
  • Lebensfreundliche Illumination und erschöpfte Ironie. Zu Thomas Manns Zauberberg Dieter LIEWERSCHEIDT Lengua y Literatura Der Beitrag skizziert zunächst die Haupttendenzen der jüngeren Forschungen zu Thomas Manns «Zauberberg». Seit der einhelligen Kritik an der Dominanz der Schopenhauer-Rezeption zeichnen sich zwei Leithypothesen ab: Einerseits das Plädoyer für einen Neuhumanismus , den der Protagonist aus reflektierter Todesfaszination und aus autodidaktischen biochemischen Forschungen entwickelt; andererseits die ironische Ambivalenz der erzählten Positionen (Settembrini, Naphta, Mme. Chauchat, Peeperkorn), die in einen narrativen Relativismus münden. Die Überprüfung dieser Dichotomie anhand der Autoreflexivität des Romans ergibt, dass gerade im Schlusskapitel die ironischen Vorbehalte und die parodistische Überlegenheit vor dem Hintergrund der Weltkriegskatastrophe versagen und ver- schwinden, zugleich aber die ironiefreie Programmatik der «Lebensfreundlichkeit» ihre Geltungskraft nahezu einbüßt. Dieses Dilemma ist das offene Problem des Romans. 2006 artículo científico 1133-0406 https://www.redalyc.org/articulo.oa?id=321827629004 de http://www.redalyc.org/revista.oa?id=3218 Revista de Filología Alemana application/pdf Universidad Complutense de Madrid Revista de Filología Alemana (España) Vol.14