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Main Author: Georg Lind
Format: Artículo científico
Language:de
Published: Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu 2010
Subjects:
Online Access:https://www.redalyc.org/articulo.oa?id=725780842002
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Table of Contents:
  • Gewalt als die niedrigste Ebene der Konfliktlösung Georg Lind Filosofía Zur Natur der Gewalt gibt es zwei grundsätzlich verschiedene, information pills teilweise völlig entgegengesetzte Vorstellungen, sildenafil die ihrerseits unsere Bemühungen um Verringerung von Gewalt beeinflussen: Auf der einen Seite die Vorstellung, dass Gewalt eine eigenständige menschliche Eigenschaft sei, die ihre eigene Entwicklungsgeschichte hat, und die direkt bekämpft oder eingedämmt werden muss, sei es wiederum durch Mittel der Gewalt oder durch ?trickreiche? Methoden der dosierten Abfuhr oder der Ablenkung auf vermeintlich gefahrlosere Gebiete wie sportlicher oder ökonomischer Wettkampf. Auf der anderen Seite gibt es die Vorstellung, dass Gewalt eine von vielen Arten der Konfliktlösung ist, und zwar die niedrigste Form oder Ebene, die Menschen dann ?wählen?, wenn ihnen – subjektiv – keine adäquatere Form der Konfliktlösung zur Verfügung steht. Nach dieser Vorstellung kann Gewalt nicht ?bekämpft? werden, sondern kann nur dadurch verhindert werden, dass höher entwickelte, rationale Formen der Konfliktlösung gefördert werden. Beide Vorstellungen werden in diesem Vortrag auf der Grundlage empirischer Studien gegenübergestellt. Der zentrale Befund ist, dass (politisch motivierte) Gewaltneigung mit einer geringen moralischen Urteilsfähigkeit korreliert – eine Bestätigung der These, dass Gewalt Anzeichen einer geringen Problemlösekompetenz ist. Mit hoher moralischer Urteilsfähigkeit ist in der Regel ein reflektiertes Engagement verbunden, das demokratisch und sich dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlt. 2010 artículo científico 2084-9257 https://www.redalyc.org/articulo.oa?id=725780842002 de http://www.redalyc.org/revista.oa?id=7257 Ethics in Progress application/pdf Uniwersytet im. Adama Mickiewicza w Poznaniu Ethics in Progress (Polonia) Num.1 Vol.1