Modulare Zirkularität – bauen, wiederverwenden, reparieren, wandeln

Fuente: Wiley Open Access
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Hauptverfasser: Patrick Forman, David Sanio, Jannik Hoppe, Jannis Rose, Peter Mark
Format: Artículo Open Access
Veröffentlicht: Wiley 2025
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contents Modulare Zirkularität – bauen, wiederverwenden, reparieren, wandeln Patrick Forman David Sanio Jannik Hoppe Jannis Rose Peter Mark Beton- und Stahlbetonbau Abstrakt Bauen ist von Individualität und Handarbeit geprägt. Antrieb dafür sind wirtschaftlich und bedarfsgerecht erstellte Tragwerke. Dies führt zu monolithischen Unikaten, für die es bei geänderter Nutzung oder lokalen Schäden in der Struktur keine Verwendung mehr gibt. Während bei Bauarten wie dem Mauerwerksbau die mehrfache Nutzung von Ressourcen (Einzelsteine) üblich war, werden heutige Betonbauwerke nach Nutzungsende abgebrochen und zu großen Teilen deponiert oder als Auffüllmaterial verwertet. Der Beitrag stellt einen modularen Ansatz zum Wandel des Bauens mit Beton in einen zirkulären Prozess vor. Zentraler Bestandteil ist das modulare Bauen, sodass aus individuellen Monolithen reparier‐ und wandelbare Strukturen werden, die sich veränderlichen Nutzungsanforderungen anpassen. Nachhaltig kann das nur durch eine serielle Fertigung und unter Einsatz von Digitalisierung und Automatisierung gelingen. Damit dieser Schritt nicht in Zukunft vollzogen, sondern der Bestand – über 16 Mrd. t an Betontragwerken bestehen allein in Deutschland – ebenso in den Kreislauf überführt wird, wird der Bestand in das Konzept einbezogen und über das Prinzip der Wiederverwendung als herausgetrenntes und aufgearbeitetes Betonelement (Modul) in das modulare Bauen integriert. Der Beitrag führt das Konzept der modularen Zirkularität ein und stellt die damit verknüpften Bausteine des seriellen Bauens, der automatisierten Fertigung, der Wiederverwendung sowie der Wandel‐ und Reparierbarkeit von Tragwerken vor. 10.1002/best.70021 http://onlinelibrary.wiley.com/termsAndConditions#vor
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Patrick Forman
David Sanio
Jannik Hoppe
Jannis Rose
Peter Mark
Beton- und Stahlbetonbau
Modulare Zirkularität – bauen, wiederverwenden, reparieren, wandeln Patrick Forman David Sanio Jannik Hoppe Jannis Rose Peter Mark Beton- und Stahlbetonbau Abstrakt Bauen ist von Individualität und Handarbeit geprägt. Antrieb dafür sind wirtschaftlich und bedarfsgerecht erstellte Tragwerke. Dies führt zu monolithischen Unikaten, für die es bei geänderter Nutzung oder lokalen Schäden in der Struktur keine Verwendung mehr gibt. Während bei Bauarten wie dem Mauerwerksbau die mehrfache Nutzung von Ressourcen (Einzelsteine) üblich war, werden heutige Betonbauwerke nach Nutzungsende abgebrochen und zu großen Teilen deponiert oder als Auffüllmaterial verwertet. Der Beitrag stellt einen modularen Ansatz zum Wandel des Bauens mit Beton in einen zirkulären Prozess vor. Zentraler Bestandteil ist das modulare Bauen, sodass aus individuellen Monolithen reparier‐ und wandelbare Strukturen werden, die sich veränderlichen Nutzungsanforderungen anpassen. Nachhaltig kann das nur durch eine serielle Fertigung und unter Einsatz von Digitalisierung und Automatisierung gelingen. Damit dieser Schritt nicht in Zukunft vollzogen, sondern der Bestand – über 16 Mrd. t an Betontragwerken bestehen allein in Deutschland – ebenso in den Kreislauf überführt wird, wird der Bestand in das Konzept einbezogen und über das Prinzip der Wiederverwendung als herausgetrenntes und aufgearbeitetes Betonelement (Modul) in das modulare Bauen integriert. Der Beitrag führt das Konzept der modularen Zirkularität ein und stellt die damit verknüpften Bausteine des seriellen Bauens, der automatisierten Fertigung, der Wiederverwendung sowie der Wandel‐ und Reparierbarkeit von Tragwerken vor. 10.1002/best.70021 http://onlinelibrary.wiley.com/termsAndConditions#vor
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