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Main Author: Kern, Flurin
Format: Recurso digital
Language:
Published: Zenodo 2024
Online Access:https://doi.org/10.5281/zenodo.14274854
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author Kern, Flurin
author_facet Kern, Flurin
contents Landschaft ist ein wichtiges öffentliches Gut, welches durch ihre Eigenschaften und Qualitäten wichtige Leistungen für die Gesellschaft erbringt. Doch die Ausdehnung der Siedlungsflächen und die steigende Zahl an Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone setzen die Schweizer Landschaft zunehmend unter Druck. Mit dem Paradigmenwechsel der zweiten Teilrevision des Raumplanungsgesetzes werden neue Ansätze ins Feld geführt, mit welchen eine weitere Verbauung der Schweizer Landschaft eingeschränkt und ein bewusster Umgang mit ihren Qualitäten gefördert werden soll. Die vorliegenden Entwürfe des Raumplanungsgesetzes und der Raumplanungsverordnung haben unter Fachleuten derweilen für erhebliche Kritik gesorgt. Hinsichtlich dieser Kritik soll in vorliegender Arbeit geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen die neuen Ansätze ihre gewünschte Wirkung erreichen können und welche Herausforderungen dabei bestehen. Dazu wurde anhand einer Literaturrecherche ein wissenschaftlicher Zugang zur Landschaft erarbeitet. Zur Identifikation der praxisrelevanten Herausforderungen in Bezug auf die Umsetzung der neuen Ansätze, wurden zudem acht Expert:inneninterviews durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kritiken bezüglich der Umsetzung der neuen Ansätze des Gesetzesentwurfs durchaus berechtigt sind. Für eine wirkungsvolle Umsetzung hinsichtlich des Erhalts der Landschaft, dem bewussten Umgangs mit deren Qualitäten und der Bedeutung der Landschaft, bedarf es entweder klar vorgegebene Kriterien durch den Gesetzgeber oder ein neues Bewusstsein betreffend der Rolle der Landschaft in der Raumentwicklung. Dies akzentuiert sich in erster Linie durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen rund um die Landschaftsthematik.
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_14274854
institution Zenodo
language
publishDate 2024
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Paradigmenwechsel der zweiten Teilrevision des Raumplanungsgesetzes: Wirkung und Herausforderungen des Stabilisierungszieles und des Gebietsansatzes im Umgang mit der Schweizer Landschaft
Kern, Flurin
Landschaft ist ein wichtiges öffentliches Gut, welches durch ihre Eigenschaften und Qualitäten wichtige Leistungen für die Gesellschaft erbringt. Doch die Ausdehnung der Siedlungsflächen und die steigende Zahl an Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone setzen die Schweizer Landschaft zunehmend unter Druck. Mit dem Paradigmenwechsel der zweiten Teilrevision des Raumplanungsgesetzes werden neue Ansätze ins Feld geführt, mit welchen eine weitere Verbauung der Schweizer Landschaft eingeschränkt und ein bewusster Umgang mit ihren Qualitäten gefördert werden soll. Die vorliegenden Entwürfe des Raumplanungsgesetzes und der Raumplanungsverordnung haben unter Fachleuten derweilen für erhebliche Kritik gesorgt. Hinsichtlich dieser Kritik soll in vorliegender Arbeit geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen die neuen Ansätze ihre gewünschte Wirkung erreichen können und welche Herausforderungen dabei bestehen. Dazu wurde anhand einer Literaturrecherche ein wissenschaftlicher Zugang zur Landschaft erarbeitet. Zur Identifikation der praxisrelevanten Herausforderungen in Bezug auf die Umsetzung der neuen Ansätze, wurden zudem acht Expert:inneninterviews durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kritiken bezüglich der Umsetzung der neuen Ansätze des Gesetzesentwurfs durchaus berechtigt sind. Für eine wirkungsvolle Umsetzung hinsichtlich des Erhalts der Landschaft, dem bewussten Umgangs mit deren Qualitäten und der Bedeutung der Landschaft, bedarf es entweder klar vorgegebene Kriterien durch den Gesetzgeber oder ein neues Bewusstsein betreffend der Rolle der Landschaft in der Raumentwicklung. Dies akzentuiert sich in erster Linie durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Disziplinen rund um die Landschaftsthematik.
title Paradigmenwechsel der zweiten Teilrevision des Raumplanungsgesetzes: Wirkung und Herausforderungen des Stabilisierungszieles und des Gebietsansatzes im Umgang mit der Schweizer Landschaft
url https://doi.org/10.5281/zenodo.14274854