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Detalles Bibliográficos
Autor principal: Mrvelj, Matej
Formato: Recurso digital
Lenguaje:
Publicado: Zenodo 2021
Acceso en línea:https://doi.org/10.5281/zenodo.14712085
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_version_ 1866902135798497280
author Mrvelj, Matej
author_facet Mrvelj, Matej
contents <p>Psychisch schwer gestörte Täter*innen, die rechtskräftig zu einer stationären therapeutischen Massnahme nach Art. 59 StGB verurteilt wurden, warten zum Teil lange in der sogenannten Organisationshaft auf eine bedarfsgerechte Unterbringung. In der Praxis wird der Organisationshaft bislang wenig Beachtung geschenkt, weshalb es notwendig ist, den Sachverhalt genauer zu betrachten. Das Ziel der vorliegenden Bachelor-Arbeit ist es, die Perspektive und das Potenzial der Sozialen Arbeit im Kontext der Organisationshaft abzubilden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und dadurch die aktuelle Situation für die betroffenen Inhaftierten nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden vier qualitative leitfadengestützte Expert*innen-Interviews mit Professionellen der Sozialen Arbeit durchgeführt, die in unterschiedlichen Justizvollzugseinrichtungen der deutschsprachigen Schweiz tätig sind. Die erhobenen Daten wurden anhand einer qualitativen, inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet und nachfolgend mit der zugezogenen einschlägigen Literatur diskutiert. Gemäss der Diskussion der Forschungsergebnisse können die Professionellen der Sozialen Arbeit sowohl institutionell als auch öffentlich auf die Herausforderungen der Organisationshaft hinweisen und gleichzeitig die schädlichen Folgen einer unverhältnismässig langen Organisationshaft insbesondere durch ein gelungenes Übergangsmanagement eindämmen.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_14712085
institution Zenodo
language
publishDate 2021
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Die Organisationshaft – ein undefinierter Warteraum der Schweizer Justiz: Forschungsarbeit zur Perspektive und dem Potenzial der Sozialen Arbeit angesichts der unsachgemässen Platzierung von psychisch schwer gestörten Täter*innen nach Art. 59 StGB
Mrvelj, Matej
<p>Psychisch schwer gestörte Täter*innen, die rechtskräftig zu einer stationären therapeutischen Massnahme nach Art. 59 StGB verurteilt wurden, warten zum Teil lange in der sogenannten Organisationshaft auf eine bedarfsgerechte Unterbringung. In der Praxis wird der Organisationshaft bislang wenig Beachtung geschenkt, weshalb es notwendig ist, den Sachverhalt genauer zu betrachten. Das Ziel der vorliegenden Bachelor-Arbeit ist es, die Perspektive und das Potenzial der Sozialen Arbeit im Kontext der Organisationshaft abzubilden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und dadurch die aktuelle Situation für die betroffenen Inhaftierten nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden vier qualitative leitfadengestützte Expert*innen-Interviews mit Professionellen der Sozialen Arbeit durchgeführt, die in unterschiedlichen Justizvollzugseinrichtungen der deutschsprachigen Schweiz tätig sind. Die erhobenen Daten wurden anhand einer qualitativen, inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet und nachfolgend mit der zugezogenen einschlägigen Literatur diskutiert. Gemäss der Diskussion der Forschungsergebnisse können die Professionellen der Sozialen Arbeit sowohl institutionell als auch öffentlich auf die Herausforderungen der Organisationshaft hinweisen und gleichzeitig die schädlichen Folgen einer unverhältnismässig langen Organisationshaft insbesondere durch ein gelungenes Übergangsmanagement eindämmen.</p>
title Die Organisationshaft – ein undefinierter Warteraum der Schweizer Justiz: Forschungsarbeit zur Perspektive und dem Potenzial der Sozialen Arbeit angesichts der unsachgemässen Platzierung von psychisch schwer gestörten Täter*innen nach Art. 59 StGB
url https://doi.org/10.5281/zenodo.14712085