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| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Recurso digital |
| Language: | German |
| Published: |
Zenodo
2025
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| Subjects: | |
| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.15089855 |
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Table of Contents:
- <p>Die Ausarbeitung thematisiert die traumasensible systemische Biografiearbeit mit Krebspatienten. Ausgangspunkt ist die existenzielle Erschütterung durch die Krebsdiagnose, die Betroffene mit der Endlichkeit des Lebens, der eigenen Verletzlichkeit und der Abhängigkeit von anderen konfrontiert. Es wird betont, dass nicht jede Konfrontation mit der Endlichkeit zwangsläufig zu einer Traumatisierung führt. Entscheidend sei vielmehr, wie die Erlebnisse psychisch verarbeitet werden – und ob es gelingt, trotz der Krise Sicherheit, Sinn und Selbstwirksamkeit zu erfahren.</p> <p>Die Arbeit hebt die Bedeutung von Resilienz und posttraumatischem Wachstum hervor. Durch positive Emotionen, soziale Unterstützung und Sinnorientierung können traumatische Erfahrungen so integriert werden, dass neue Kraft und Perspektiven entstehen. Biografiearbeit wird dabei als zentraler Schlüssel vorgestellt: Sie ermöglicht es Betroffenen, auf frühere Bewältigungsstrategien zurückzugreifen, ihre Lebensleistung zu würdigen und eine neue, stabilisierende Sicht auf die eigene Identität zu entwickeln.</p> <p>Ein traumasensibles Vorgehen ist dabei unerlässlich, um Überforderung und Retraumatisierungen zu vermeiden. Die Autorin beschreibt praxisnah, wie Biografiearbeiter/innen mit Empathie, Klarheit und einem sicheren Rahmen dazu beitragen können, dass die Betroffenen Stabilität zurückgewinnen, ihre Geschichte neu deuten und Zukunftsperspektiven entwickeln. Die Arbeit plädiert für eine Haltung, die Sinn, Werte und persönliche Würde in den Mittelpunkt stellt – auch und gerade in schweren Lebensphasen.</p>