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Main Author: Frisch, Johannes
Format: Recurso digital
Language:
Published: Zenodo 2019
Subjects:
Online Access:https://doi.org/10.5281/zenodo.15257205
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_version_ 1866901284111515648
author Frisch, Johannes
author_facet Frisch, Johannes
contents <p><i>Hesperus rufipennis</i> (Staphylinidae, Abb. 44),</p><p>ein Kurzflügler atlantomediterranen Ursprungs, ist von Nordafrika über fast ganz Europa verbreitet und gilt als selten (SCHILLHAMMER 2011: 420). Die xylodetritikole Art ist an naturnahe Waldstrukturen gebunden und lebt vorwiegend im feuchten Mulm von hohlen <i>Fagus sylvatica</i> und <i>Quercus</i> spec. (HORION 1965: 122). <i>Hesperus rufipennis</i> wurde in den letzten Jahren mit Anflugfallen häufiger nachgewiesen und ist wohl weniger selten, als angenommen. So führen BLEICH et al. (2019) zahlreiche Funde aus den meisten Teilen Deutschlands an. Dennoch stufen SCHMIDL & BÜCHE (im Druck) <i>H. rufipennis</i> wegen seiner Bindung an Altholzstrukturen als stark gefährdet ein. In Hessen kommt die Art in den Altholzinseln des Rhein-MainGebiets regelmässig vor, so bei Mörfelden-Walldorf (BRENNER 2003c: 128, 2003f: 41; DEHNERT 1959: 67), Schwanheim (BRENNER 2006: 45), Gross-Gerau (BRENNER 2017: 7, HORION 1939a: 14) und im Naturwaldreservat Kinzigaue, Erlensee (KÖHLER 2014: 52). Aus anderen Regionen Hessens ist die Art nur wenig gemeldet worden. Funde liegen vor vom Edersee (SCHAFFRATH 1999: 61, HOFMANN 2019), aus dem Kellerwald (HOFMANN 2019), aus Fritzlar (WEBER 1903: 127), Giessen (BRENNER 2015: 48) und dem Naturwaldreservat Weiherskopf bei Schlüchtern (GÜRLICH 2014: 29). <i>Hesperus rufipennis</i> wurde auf dem Haimberg mittels Stammeklektoren an den randständigen, hohlen Rotbuchen (Abb. 45) der Abbruchkante des ehemaligen Kalksteinbruchs nachgewiesen.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_15257205
institution Zenodo
language
publishDate 2019
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Hesperus rufipennis
Frisch, Johannes
Biodiversity
Taxonomy
Animalia
Arthropoda
Insecta
Coleoptera
Staphylinidae
Hesperus
Hesperus rufipennis
<p><i>Hesperus rufipennis</i> (Staphylinidae, Abb. 44),</p><p>ein Kurzflügler atlantomediterranen Ursprungs, ist von Nordafrika über fast ganz Europa verbreitet und gilt als selten (SCHILLHAMMER 2011: 420). Die xylodetritikole Art ist an naturnahe Waldstrukturen gebunden und lebt vorwiegend im feuchten Mulm von hohlen <i>Fagus sylvatica</i> und <i>Quercus</i> spec. (HORION 1965: 122). <i>Hesperus rufipennis</i> wurde in den letzten Jahren mit Anflugfallen häufiger nachgewiesen und ist wohl weniger selten, als angenommen. So führen BLEICH et al. (2019) zahlreiche Funde aus den meisten Teilen Deutschlands an. Dennoch stufen SCHMIDL & BÜCHE (im Druck) <i>H. rufipennis</i> wegen seiner Bindung an Altholzstrukturen als stark gefährdet ein. In Hessen kommt die Art in den Altholzinseln des Rhein-MainGebiets regelmässig vor, so bei Mörfelden-Walldorf (BRENNER 2003c: 128, 2003f: 41; DEHNERT 1959: 67), Schwanheim (BRENNER 2006: 45), Gross-Gerau (BRENNER 2017: 7, HORION 1939a: 14) und im Naturwaldreservat Kinzigaue, Erlensee (KÖHLER 2014: 52). Aus anderen Regionen Hessens ist die Art nur wenig gemeldet worden. Funde liegen vor vom Edersee (SCHAFFRATH 1999: 61, HOFMANN 2019), aus dem Kellerwald (HOFMANN 2019), aus Fritzlar (WEBER 1903: 127), Giessen (BRENNER 2015: 48) und dem Naturwaldreservat Weiherskopf bei Schlüchtern (GÜRLICH 2014: 29). <i>Hesperus rufipennis</i> wurde auf dem Haimberg mittels Stammeklektoren an den randständigen, hohlen Rotbuchen (Abb. 45) der Abbruchkante des ehemaligen Kalksteinbruchs nachgewiesen.</p>
title Hesperus rufipennis
topic Biodiversity
Taxonomy
Animalia
Arthropoda
Insecta
Coleoptera
Staphylinidae
Hesperus
Hesperus rufipennis
url https://doi.org/10.5281/zenodo.15257205