Pathologisieren westliche Gesellschaftsstrukturen die Symptome von ADHS und verhindern dadurch kreative und sozialkritische Denkmuster?

Fuente: Zenodo
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Main Author: Siebert, Julian
Format: Recurso digital
Language:German
Published: Zenodo 2025
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_version_ 1866902059444338688
author Siebert, Julian
author_facet Siebert, Julian
contents <p><strong>DISCLAIMER: Diese Publikation entstand in einer früheren Phase meiner Arbeit und spiegelt nicht mehr meine aktuellen Begriffsverständnisse oder methodischen Standards.</strong></p> <p>Diese interdisziplinäre Arbeit untersucht, ob westliche Gesellschaftsstrukturen Symptome von ADHS pathologisieren und dabei kreative sowie sozialkritische Denkweisen unterdrücken. Aufbauend auf medizinischen Grundlagen, psychosozialen Einflüssen und aktuellen Studien, wird dargestellt, wie eine genetische Prädisposition durch gesellschaftlichen Anpassungs- und Leistungsdruck zur Manifestation von ADHS führen kann. Der Fokus liegt auf der Frage, ob ADHS tatsächlich eine behandlungsbedürftige Störung oder vielmehr ein Ausdruck mangelnder gesellschaftlicher Passung neurodiverser Menschen ist. Die Analyse schließt mit der These, dass nicht ADHS selbst das eigentliche Problem darstellt, sondern eine Gesellschaft, die neurodivergente Menschen nicht integriert, sondern medikamentös „normiert“. Dadurch gehen potenziell wertvolle Denkformen verloren. Das Fazit ruft zu einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel auf: weg von individualisierender Pathologisierung hin zu einer strukturellen Umgestaltung, die Vielfalt als Ressource begreift.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_15323251
institution Zenodo
language deu
publishDate 2025
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Pathologisieren westliche Gesellschaftsstrukturen die Symptome von ADHS und verhindern dadurch kreative und sozialkritische Denkmuster?
Siebert, Julian
Social Sciences
Social psychology
Social psychology
Social psychology
Social Isolation/psychology
Attention Deficit Disorder with Hyperactivity
<p><strong>DISCLAIMER: Diese Publikation entstand in einer früheren Phase meiner Arbeit und spiegelt nicht mehr meine aktuellen Begriffsverständnisse oder methodischen Standards.</strong></p> <p>Diese interdisziplinäre Arbeit untersucht, ob westliche Gesellschaftsstrukturen Symptome von ADHS pathologisieren und dabei kreative sowie sozialkritische Denkweisen unterdrücken. Aufbauend auf medizinischen Grundlagen, psychosozialen Einflüssen und aktuellen Studien, wird dargestellt, wie eine genetische Prädisposition durch gesellschaftlichen Anpassungs- und Leistungsdruck zur Manifestation von ADHS führen kann. Der Fokus liegt auf der Frage, ob ADHS tatsächlich eine behandlungsbedürftige Störung oder vielmehr ein Ausdruck mangelnder gesellschaftlicher Passung neurodiverser Menschen ist. Die Analyse schließt mit der These, dass nicht ADHS selbst das eigentliche Problem darstellt, sondern eine Gesellschaft, die neurodivergente Menschen nicht integriert, sondern medikamentös „normiert“. Dadurch gehen potenziell wertvolle Denkformen verloren. Das Fazit ruft zu einem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel auf: weg von individualisierender Pathologisierung hin zu einer strukturellen Umgestaltung, die Vielfalt als Ressource begreift.</p>
title Pathologisieren westliche Gesellschaftsstrukturen die Symptome von ADHS und verhindern dadurch kreative und sozialkritische Denkmuster?
topic Social Sciences
Social psychology
Social psychology
Social psychology
Social Isolation/psychology
Attention Deficit Disorder with Hyperactivity
url https://doi.org/10.5281/zenodo.15323251