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| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Recurso digital |
| Language: | German |
| Published: |
Zenodo
2017
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| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.16418764 |
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| _version_ | 1866901743970811904 |
|---|---|
| author | Karrer, Andreas |
| author_facet | Karrer, Andreas |
| contents | <p>Externe Schulevaluationen sind in manchen Bildungslandschaften ein zentrales Steuerungsinstrument zur Sicherung und Entwicklung von Schulqualität. In der Schweiz sind sie kantonal geregelt und damit in ihrer Ausgestaltung und Durchführung sehr unterschiedlich. Die Studie beleuchtet die Wirkungen von Evaluationsdesigns auf die Schulentwicklung aus Sicht der Fachstellenleitungen, die in den Kantonen für die Konzeption, Durchführung und Auswertung der externen Evaluation verantwortlich sind. Der Fokus liegt dabei auf den empirischen Befunden aus Interviews mit Fachstellenleitungen mehrerer Kantone sowie auf den Evaluationsergebnissen aus dem zweiten Turnus im Kanton Glarus.</p> <p>Die theoretische Grundlage bildet das Governance-Paradigma, das Steuerung als Interaktion und Koordination zwischen verschiedenen Akteuren mit je eigenen Interessen begreift. In Kombination mit konstruktivistischen Steuerungsmodellen wird deutlich: Steuerung erfolgt nicht linear, sondern selektiv – Wirkungen von Evaluationen entstehen erst durch Interpretation, Aneignung und Reaktion der schulischen Akteure.</p> <p>Die empirische Analyse zeigt, dass Evaluationen besonders dann entwicklungswirksam sind, wenn sie dialogisch angelegt, partizipativ gestaltet und anschlussfähig an interne Qualitätsprozesse der Schulen sind. Hindernisse ergeben sich insbesondere durch Ressourcenengpässe, hohe Personalfluktuation, mangelnde Rückkopplungsprozesse und einen zu starken Fokus auf Rechenschaft. Die Studie leitet aus diesen Erkenntnissen konkrete Handlungsempfehlungen für den dritten Evaluationsturnus im Kanton Glarus ab und diskutiert die Übertragbarkeit auf andere kantonale Kontexte. Sie plädiert für eine Evaluation als lernförderliches, systemisch integriertes Steuerungselement, das nicht Kontrolle, sondern Entwicklung ins Zentrum stellt.</p> |
| format | Recurso digital |
| id | zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_16418764 |
| institution | Zenodo |
| language | deu |
| publishDate | 2017 |
| publisher | Zenodo |
| record_format | zenodo |
| spellingShingle | Die Wirkungen von Evaluationsdesigns aus Sicht schweizer Fachstellenleitungen Karrer, Andreas <p>Externe Schulevaluationen sind in manchen Bildungslandschaften ein zentrales Steuerungsinstrument zur Sicherung und Entwicklung von Schulqualität. In der Schweiz sind sie kantonal geregelt und damit in ihrer Ausgestaltung und Durchführung sehr unterschiedlich. Die Studie beleuchtet die Wirkungen von Evaluationsdesigns auf die Schulentwicklung aus Sicht der Fachstellenleitungen, die in den Kantonen für die Konzeption, Durchführung und Auswertung der externen Evaluation verantwortlich sind. Der Fokus liegt dabei auf den empirischen Befunden aus Interviews mit Fachstellenleitungen mehrerer Kantone sowie auf den Evaluationsergebnissen aus dem zweiten Turnus im Kanton Glarus.</p> <p>Die theoretische Grundlage bildet das Governance-Paradigma, das Steuerung als Interaktion und Koordination zwischen verschiedenen Akteuren mit je eigenen Interessen begreift. In Kombination mit konstruktivistischen Steuerungsmodellen wird deutlich: Steuerung erfolgt nicht linear, sondern selektiv – Wirkungen von Evaluationen entstehen erst durch Interpretation, Aneignung und Reaktion der schulischen Akteure.</p> <p>Die empirische Analyse zeigt, dass Evaluationen besonders dann entwicklungswirksam sind, wenn sie dialogisch angelegt, partizipativ gestaltet und anschlussfähig an interne Qualitätsprozesse der Schulen sind. Hindernisse ergeben sich insbesondere durch Ressourcenengpässe, hohe Personalfluktuation, mangelnde Rückkopplungsprozesse und einen zu starken Fokus auf Rechenschaft. Die Studie leitet aus diesen Erkenntnissen konkrete Handlungsempfehlungen für den dritten Evaluationsturnus im Kanton Glarus ab und diskutiert die Übertragbarkeit auf andere kantonale Kontexte. Sie plädiert für eine Evaluation als lernförderliches, systemisch integriertes Steuerungselement, das nicht Kontrolle, sondern Entwicklung ins Zentrum stellt.</p> |
| title | Die Wirkungen von Evaluationsdesigns aus Sicht schweizer Fachstellenleitungen |
| url | https://doi.org/10.5281/zenodo.16418764 |