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Hauptverfasser: Krainer, Larissa, Pretis, Sandra, Campbell, David F.J., Miechtner, Gabriela, Plunger, Petra, Reitinger, Elisabeth, Spök, Armin, Karner, Sandra, Weisz, Ulli
Format: Recurso digital
Sprache:
Veröffentlicht: Zenodo 2014
Online-Zugang:https://doi.org/10.5281/zenodo.17116010
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author Krainer, Larissa
Pretis, Sandra
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Miechtner, Gabriela
Plunger, Petra
Reitinger, Elisabeth
Spök, Armin
Karner, Sandra
Weisz, Ulli
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Pretis, Sandra
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Plunger, Petra
Reitinger, Elisabeth
Spök, Armin
Karner, Sandra
Weisz, Ulli
contents <p>Die Forschungsleistungen der Fakultät lassen sich nur in bedingtem Ausmaß innerhalb der derzeit in Österreich für Universitäten praktizierten Mess- und Bewertungsmethoden abbilden, welche stark an bibliometrischen Verfahren orientiert sind. Beobachtet werden primär das Einwerben von kompetitiv vergebenen Forschungsgeldern im Bereich der Grundlagenforschung (EU, nationale Forschungsfonds wie FWF etc.) und (daraus folgende) Publikationen in „gerankten“ Fachzeitschriften. Solche Publikationen sind zwar durchaus an der Fakultät vorhanden, sie stellen aber bei weitem nicht die einzigen Forschungsleistungen dar. Auch innerhalb des Wissenschaftssystems wird die Frage der Rankings äußerst kritisch diskutiert. Für inter- und transdisziplinäre Forschung ergeben sich von vornherein Probleme damit, zumal die meisten Fachzeitschriften primär disziplinär ausgerichtet sind und interdisziplinäre Forschungsergebnisse insgesamt weniger Aussicht auf Veröffentlichung haben.</p> <p>Transdisziplinäre Forschung, die gemeinsame Forschungs-, Erkenntnis- und Lernprozesse mit Praxispartnern vor Ort arrangieren will und dabei häufig mit qualitativen Methoden arbeitet, hat aufgrund ihrer tendenziell lokalen / regionalen Fokussierung und der eingeschränkten Generalisierbarkeit ihrer Ergebnisse, sowie der starken Ausrichtung von Fachzeitschriften auf quantitative Methoden, weniger Aussicht, in internationalen Zeitschriften publiziert werden zu können. Für einzelne interdisziplinäre Themenstellungen ist es inzwischen (über einen Zeitraum von rund 30 Jahren) gelungen, internationale Fachzeitschriften zu<br>gründen und auch zugehörige Communities zu etablieren (Beispiele dafür sind etwa die Soziale Ökologie und die Nachhaltigkeitswissenschaften), aber selbst dort sind bislang noch kaum top gerankte Journals etabliert.<br>Nachdem in Zeiten voranschreitender Ökonomisierung der Universitäten die Mittelvergabe in zunehmendem Ausmaß an dokumentier- und messbare Leistungen geknüpft wird, gibt es nur zwei prinzipielle Möglichkeiten: Entweder die Universität nimmt Abschied von einer maßgeblich an ihr entwickelten Forschungstradition, die bestimmte Public Goods fokussiert, oder sie stellt sich die Frage, wie für jene Forschungsleistungen, die zwar erbracht werden, für die aber die üblichen Messkriterien nicht adäquat sind, Indikatoren definiert werden können, die die erzielten Leistungen dokumentierbar machen.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_17116010
institution Zenodo
language
publishDate 2014
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle TREX Transdisziplinarität messen? Indikatoren für gesellschaftliche Wirksamkeit von Forschung am Beispiel der IFF.
Krainer, Larissa
Pretis, Sandra
Campbell, David F.J.
Miechtner, Gabriela
Plunger, Petra
Reitinger, Elisabeth
Spök, Armin
Karner, Sandra
Weisz, Ulli
<p>Die Forschungsleistungen der Fakultät lassen sich nur in bedingtem Ausmaß innerhalb der derzeit in Österreich für Universitäten praktizierten Mess- und Bewertungsmethoden abbilden, welche stark an bibliometrischen Verfahren orientiert sind. Beobachtet werden primär das Einwerben von kompetitiv vergebenen Forschungsgeldern im Bereich der Grundlagenforschung (EU, nationale Forschungsfonds wie FWF etc.) und (daraus folgende) Publikationen in „gerankten“ Fachzeitschriften. Solche Publikationen sind zwar durchaus an der Fakultät vorhanden, sie stellen aber bei weitem nicht die einzigen Forschungsleistungen dar. Auch innerhalb des Wissenschaftssystems wird die Frage der Rankings äußerst kritisch diskutiert. Für inter- und transdisziplinäre Forschung ergeben sich von vornherein Probleme damit, zumal die meisten Fachzeitschriften primär disziplinär ausgerichtet sind und interdisziplinäre Forschungsergebnisse insgesamt weniger Aussicht auf Veröffentlichung haben.</p> <p>Transdisziplinäre Forschung, die gemeinsame Forschungs-, Erkenntnis- und Lernprozesse mit Praxispartnern vor Ort arrangieren will und dabei häufig mit qualitativen Methoden arbeitet, hat aufgrund ihrer tendenziell lokalen / regionalen Fokussierung und der eingeschränkten Generalisierbarkeit ihrer Ergebnisse, sowie der starken Ausrichtung von Fachzeitschriften auf quantitative Methoden, weniger Aussicht, in internationalen Zeitschriften publiziert werden zu können. Für einzelne interdisziplinäre Themenstellungen ist es inzwischen (über einen Zeitraum von rund 30 Jahren) gelungen, internationale Fachzeitschriften zu<br>gründen und auch zugehörige Communities zu etablieren (Beispiele dafür sind etwa die Soziale Ökologie und die Nachhaltigkeitswissenschaften), aber selbst dort sind bislang noch kaum top gerankte Journals etabliert.<br>Nachdem in Zeiten voranschreitender Ökonomisierung der Universitäten die Mittelvergabe in zunehmendem Ausmaß an dokumentier- und messbare Leistungen geknüpft wird, gibt es nur zwei prinzipielle Möglichkeiten: Entweder die Universität nimmt Abschied von einer maßgeblich an ihr entwickelten Forschungstradition, die bestimmte Public Goods fokussiert, oder sie stellt sich die Frage, wie für jene Forschungsleistungen, die zwar erbracht werden, für die aber die üblichen Messkriterien nicht adäquat sind, Indikatoren definiert werden können, die die erzielten Leistungen dokumentierbar machen.</p>
title TREX Transdisziplinarität messen? Indikatoren für gesellschaftliche Wirksamkeit von Forschung am Beispiel der IFF.
url https://doi.org/10.5281/zenodo.17116010