Begründung einer neuen Metaphysik

Fuente: Zenodo
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Detalles Bibliográficos
Autor principal: Hamacher, Thomas Michael
Formato: Recurso digital
Lenguaje:alemán
Publicado: Zenodo 2025
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author Hamacher, Thomas Michael
author_facet Hamacher, Thomas Michael
contents <p>Dieses Projekt begründet eine neue Form der Metaphysik, die das Universum nicht aus der Perspektive des Faktischen, sondern aus der Perspektive des Möglichen beschreibt. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass das Universum in seiner Struktur überkomplex ist und deshalb eine Wissenschaft benötigt, die diese Überkomplexität geistig ordnet. Diese Wissenschaft ist die Metaphysik. Metaphysik wird hier definiert als die Kunst des Möglichen und damit als die Disziplin, die nicht an das Gegebene gebunden ist, sondern an den Raum aller denkbaren, konsistenten Strukturen. Grundlage dieser neuen Metaphysik sind zwei kosmische Prinzipien, die jedes Universum erfüllen muss, um existieren zu können: das Prinzip der Widerspruchsfreiheit und das Prinzip der Kausalität. Ein Universum, das eines dieser Prinzipien verletzt, kann keine stabile Realität hervorbringen. Daraus folgt ein allgemeines kosmisches Evolutionsgesetz: Evolution beginnt nicht mit genetischen Prozessen, sondern mit dem Wettbewerb der Möglichkeiten. Von unendlich vielen denkbaren Universen können nur jene real werden, deren Parameter und Strukturen stabil genug sind, diese beiden Prinzipien zu erfüllen. Auf dieser Grundlage beschreibt die neue Metaphysik nicht die Naturgesetze als gegebene Fakten, sondern als Resultat eines Selektionsraums stabiler Möglichkeiten. Sie beansprucht damit eine übergeordnete Stellung gegenüber allen Einzelwissenschaften, die sich auf das Wirkliche beschränken. Die Metaphysik hingegen untersucht das Mögliche, und alles Wirkliche ist nur ein Spezialfall des Möglichen.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_17693917
institution Zenodo
language deu
publishDate 2025
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Begründung einer neuen Metaphysik
Hamacher, Thomas Michael
Metaphysik, Möglichkeit, Widerspruchsfreiheit, Kausalität, kosmische Prinzipien, Selektionsraum, Evolution der Möglichkeiten, Universumsstrukturen, Stabilität, Konsistenz, philosophische Grundlagen, ontologische Bedingungen, Grundgesetze des Seins
<p>Dieses Projekt begründet eine neue Form der Metaphysik, die das Universum nicht aus der Perspektive des Faktischen, sondern aus der Perspektive des Möglichen beschreibt. Ausgangspunkt ist die Einsicht, dass das Universum in seiner Struktur überkomplex ist und deshalb eine Wissenschaft benötigt, die diese Überkomplexität geistig ordnet. Diese Wissenschaft ist die Metaphysik. Metaphysik wird hier definiert als die Kunst des Möglichen und damit als die Disziplin, die nicht an das Gegebene gebunden ist, sondern an den Raum aller denkbaren, konsistenten Strukturen. Grundlage dieser neuen Metaphysik sind zwei kosmische Prinzipien, die jedes Universum erfüllen muss, um existieren zu können: das Prinzip der Widerspruchsfreiheit und das Prinzip der Kausalität. Ein Universum, das eines dieser Prinzipien verletzt, kann keine stabile Realität hervorbringen. Daraus folgt ein allgemeines kosmisches Evolutionsgesetz: Evolution beginnt nicht mit genetischen Prozessen, sondern mit dem Wettbewerb der Möglichkeiten. Von unendlich vielen denkbaren Universen können nur jene real werden, deren Parameter und Strukturen stabil genug sind, diese beiden Prinzipien zu erfüllen. Auf dieser Grundlage beschreibt die neue Metaphysik nicht die Naturgesetze als gegebene Fakten, sondern als Resultat eines Selektionsraums stabiler Möglichkeiten. Sie beansprucht damit eine übergeordnete Stellung gegenüber allen Einzelwissenschaften, die sich auf das Wirkliche beschränken. Die Metaphysik hingegen untersucht das Mögliche, und alles Wirkliche ist nur ein Spezialfall des Möglichen.</p>
title Begründung einer neuen Metaphysik
topic Metaphysik, Möglichkeit, Widerspruchsfreiheit, Kausalität, kosmische Prinzipien, Selektionsraum, Evolution der Möglichkeiten, Universumsstrukturen, Stabilität, Konsistenz, philosophische Grundlagen, ontologische Bedingungen, Grundgesetze des Seins
url https://doi.org/10.5281/zenodo.17693917