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| Format: | Recurso digital |
| Language: | German |
| Published: |
Zenodo
2025
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| Subjects: | |
| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.17865347 |
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Table of Contents:
- <p>Die vorliegende Studie untersuchte, inwiefern unterschiedliche Videogeschwindigkeiten (33 %, 100 %, 300 %) sowie die Art der zeitlichen Aufgabe (Zeitreproduktion vs. Zeitproduktion) die subjektive Dauereinschätzung in einer nachfolgenden prospektiven Schätzaufgabe beeinflussen. In einem 3×2-Between-Subjects-Design sahen Teilnehmende zunächst ein Video in veränderter Geschwindigkeit und führten anschließend eine zeitliche Schätzaufgabe durch. Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Haupteffekt der Videogeschwindigkeit: Zeitlupenvideos führten zu systematischen Unterschätzungen, während Zeitraffervideos zu den genauesten Schätzungen führten. Die Aufgabenart zeigte hingegen keinen signifikanten Haupteffekt. Zudem ergab sich eine signifikante Interaktion zwischen Videogeschwindigkeit und Aufgabenart, was auf unterschiedliche kognitive Mechanismen der beiden Aufgabenformen hinweist. Die Befunde replizieren vorherige Forschung zur Modulation subjektiver Zeitwahrnehmung durch dynamische Stimuli und verdeutlichen potenzielle Auswirkungen zeitveränderter Medieninhalte auf zeitliche Urteilsprozesse.</p>