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Bibliographic Details
Main Author: Kelemen, Hugo Lech
Format: Recurso digital
Language:German
Published: Zenodo 2026
Subjects:
Online Access:https://doi.org/10.5281/zenodo.18913486
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Table of Contents:
  • <p><strong>Das Kelemen-Dilemma: </strong><strong>Die Paradoxie der retroaktiven Selbst-Annullierung</strong></p> <p>Das vorliegende Working Paper stellt das <strong>Kelemen-Dilemma</strong> vor, eine neuartige logische Paradoxie, die mit dem klassischen Kausalitätsprinzip bricht. Es entwirft ein prozedurales System, das axiomatisch dazu gezwungen ist, seine eigene Existenzgrundlage rückwirkend zu tilgen. Während die Logik in dieser <strong>S0-Singularität</strong> kollabiert, bleiben die bereits erzeugten Resultate als „ursprunglose Artefakte“ in der Welt bestehen.</p> <p><span><span><span>Die Untersuchung stellt die radikale Frage: Stellt dieses Szenario eine </span></span></span><strong><span><span><span>tragfähige Herausforderung für den Satz vom zureichenden Grund</span></span></span></strong><span><span><span> dar? Falls ja, diskutiert es die </span></span></span><strong><span><span><span>Möglichkeit</span></span></span></strong><span><span><span> einer </span></span></span><strong><span><span><span>„</span></span></span></strong><strong><span><span><span>ontologischen Trägheit“</span></span></span></strong><span><span><span> – einer Sch</span></span></span><span><span><span>icht der Realität, die schlicht beharrt, obgleich die Vernunft ihre kausale Wurzel bereits abgeschnitten hat.</span></span></span></p>