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| Main Author: | |
|---|---|
| Format: | Recurso digital |
| Language: | |
| Published: |
Zenodo
2026
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| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.19335822 |
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| _version_ | 1866901344781074432 |
|---|---|
| author | Matthiesen, Enno |
| author_facet | Matthiesen, Enno |
| contents | <p>Diese Arbeit stellt den siebenunddreißigsten Beitrag der Reihe „Relationale Felddynamik“ dar und untersucht ko-orbitale Systeme der Erde als empirisch beobachtbare Beispiele stabiler, nicht-gebundener dynamischer Konfigurationen.</p> <p>Ausgangspunkt sind aktuelle Beobachtungen erdnaher Asteroiden in 1:1-Resonanz mit der Erde, insbesondere von Objekten wie 2025 PN7 und Kamoʻoalewa. Diese Systeme weisen langfristige Stabilität auf, obwohl keine direkte gravitative Bindung besteht. Ihre Dynamik ist durch phasensynchronisierte Bewegung innerhalb eines Mehrkörpersystems geprägt und zeigt charakteristische Übergänge zwischen unterschiedlichen Regimen, darunter Quasi-Satelliten- und Hufeisenbahnen.</p> <p>Die Arbeit liefert eine systematische Analyse dieser Systeme als eigenständige Klasse innerhalb der Himmelsmechanik. Es wird gezeigt, dass ihre Stabilität nicht auf klassische Zweikörperbindung zurückgeführt werden kann, sondern aus der strukturierten Wechselwirkung mehrerer gravitativer Einflüsse hervorgeht.</p> <p>Zur präziseren Beschreibung dieses Verhaltens wird der Begriff der relationalen Stabilität eingeführt. Dieser bezeichnet eine Form dynamischer Persistenz, die aus Synchronisation, Kopplung und Phasenbeziehungen resultiert und vollständig innerhalb etablierter physikalischer Theorie beschrieben werden kann.</p> <p>Durch den Vergleich mehrerer ko-orbitaler Systeme sowie die Analyse ihrer Phasenraumstruktur werden gemeinsame Eigenschaften, Übergangsbedingungen und Stabilitätsbereiche identifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht-gebundene resonante Kopplung eine reproduzierbare und konsistente Strukturklasse innerhalb der orbitalen Dynamik darstellt.</p> <p>Die Arbeit liefert damit eine empirisch fundierte Grundlage für eine erweiterte Beschreibung stabiler dynamischer Systeme und stellt einen direkten Anschluss an die strukturellen Konzepte der Reihe „Relationale Felddynamik“ her.</p> <p>Referenz und Einordnung:<br>Diese Arbeit steht in direkter Fortführung von:<br>Matthiesen, E. (2026). Relationale Felddynamik XXXV – Kohärenzextrema, Übergangsdynamiken und beobachtbare astrophysikalische Signaturen. Zenodo. <a href="https://doi.org/10.5281/zenodo.19323152">https://doi.org/10.5281/zenodo.19323152</a></p> <p>Erweiterte Materialien, Versionierung und Kontext:<br><a href="https://mellow-kale-3fd.notion.site/Relationale-Felddynamik">https://mellow-kale-3fd.notion.site/Relationale-Felddynamik</a></p> |
| format | Recurso digital |
| id | zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_19335822 |
| institution | Zenodo |
| language | |
| publishDate | 2026 |
| publisher | Zenodo |
| record_format | zenodo |
| spellingShingle | Relationale Felddynamik XXXVII – Ko-orbitale Dynamik erdnaher Asteroiden: Relationale Stabilität in 1:1-resonanten Mehrkörpersystemen Matthiesen, Enno <p>Diese Arbeit stellt den siebenunddreißigsten Beitrag der Reihe „Relationale Felddynamik“ dar und untersucht ko-orbitale Systeme der Erde als empirisch beobachtbare Beispiele stabiler, nicht-gebundener dynamischer Konfigurationen.</p> <p>Ausgangspunkt sind aktuelle Beobachtungen erdnaher Asteroiden in 1:1-Resonanz mit der Erde, insbesondere von Objekten wie 2025 PN7 und Kamoʻoalewa. Diese Systeme weisen langfristige Stabilität auf, obwohl keine direkte gravitative Bindung besteht. Ihre Dynamik ist durch phasensynchronisierte Bewegung innerhalb eines Mehrkörpersystems geprägt und zeigt charakteristische Übergänge zwischen unterschiedlichen Regimen, darunter Quasi-Satelliten- und Hufeisenbahnen.</p> <p>Die Arbeit liefert eine systematische Analyse dieser Systeme als eigenständige Klasse innerhalb der Himmelsmechanik. Es wird gezeigt, dass ihre Stabilität nicht auf klassische Zweikörperbindung zurückgeführt werden kann, sondern aus der strukturierten Wechselwirkung mehrerer gravitativer Einflüsse hervorgeht.</p> <p>Zur präziseren Beschreibung dieses Verhaltens wird der Begriff der relationalen Stabilität eingeführt. Dieser bezeichnet eine Form dynamischer Persistenz, die aus Synchronisation, Kopplung und Phasenbeziehungen resultiert und vollständig innerhalb etablierter physikalischer Theorie beschrieben werden kann.</p> <p>Durch den Vergleich mehrerer ko-orbitaler Systeme sowie die Analyse ihrer Phasenraumstruktur werden gemeinsame Eigenschaften, Übergangsbedingungen und Stabilitätsbereiche identifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht-gebundene resonante Kopplung eine reproduzierbare und konsistente Strukturklasse innerhalb der orbitalen Dynamik darstellt.</p> <p>Die Arbeit liefert damit eine empirisch fundierte Grundlage für eine erweiterte Beschreibung stabiler dynamischer Systeme und stellt einen direkten Anschluss an die strukturellen Konzepte der Reihe „Relationale Felddynamik“ her.</p> <p>Referenz und Einordnung:<br>Diese Arbeit steht in direkter Fortführung von:<br>Matthiesen, E. (2026). Relationale Felddynamik XXXV – Kohärenzextrema, Übergangsdynamiken und beobachtbare astrophysikalische Signaturen. Zenodo. <a href="https://doi.org/10.5281/zenodo.19323152">https://doi.org/10.5281/zenodo.19323152</a></p> <p>Erweiterte Materialien, Versionierung und Kontext:<br><a href="https://mellow-kale-3fd.notion.site/Relationale-Felddynamik">https://mellow-kale-3fd.notion.site/Relationale-Felddynamik</a></p> |
| title | Relationale Felddynamik XXXVII – Ko-orbitale Dynamik erdnaher Asteroiden: Relationale Stabilität in 1:1-resonanten Mehrkörpersystemen |
| url | https://doi.org/10.5281/zenodo.19335822 |