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Main Author: Meixner, Ulrich
Format: Recurso digital
Language:
Published: Zenodo 2026
Online Access:https://doi.org/10.5281/zenodo.19367913
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_version_ 1866901114424655872
author Meixner, Ulrich
author_facet Meixner, Ulrich
contents <p> </p> <p>Das Quantum Reality Framework (QRF) ist eine ontologische Grundlegung der Quantenmechanik. Es benennt explizit, was der Standardformalismus implizit voraussetzt, ohne es zu formalisieren: den Schritt, durch den eine von mehreren möglichen Alternativen wirklich wird.</p> <p>Das QRF ruht auf zwei Primitiven — Energie als Substrat und die ≪-Disposition als inhärente Tendenz zur Aktualisierung — und entwickelt aus ihnen eine kohärente Begriffskette: Seinspunkte als ontologisch minimale Träger beider Primitive, Dekohärenz als Strukturierung des Möglichkeitsraums, ᶜ_t als nicht-dynamischer, nicht-räumlicher Selektionsschritt, Faktizität als retrospektiv emergente Eigenschaft der Ereignisspur und das Präsens als einzig ontisch unvermittelte Zeitebene.</p> <p>Die Born'sche Regel folgt aus der Struktur — ontisch verankert durch Gleasons Theorem. Fundamentale Stochastizität ist ontisch und absolut, abgesichert durch Bells Theorem und Colbeck-Renner. Raum, Zeitpfeil, Expansion und Isotropie des Universums werden nicht postuliert, sondern aus den Primitiven abgeleitet.</p> <p>Die zentrale physikalische Vorhersage ist W ~ E/ħ: Die Rate der Aktualisierungsereignisse ist durch die Systemenergie strukturell bestimmt — parameterfrei und experimentell isolierbar, etwa an supraleitenden Qubits oder in der Elektronen-Interferometrie.</p> <p>Das QRF ist keine weitere Interpretation der Quantenmechanik. Es ist der Versuch, die Frage ernstzunehmen: Was muss die Welt sein, damit die Quantenmechanik so ist, wie sie ist?</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_19367913
institution Zenodo
language
publishDate 2026
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Das Quantum Reality Framework (hier QRF-Quartett)
Meixner, Ulrich
<p> </p> <p>Das Quantum Reality Framework (QRF) ist eine ontologische Grundlegung der Quantenmechanik. Es benennt explizit, was der Standardformalismus implizit voraussetzt, ohne es zu formalisieren: den Schritt, durch den eine von mehreren möglichen Alternativen wirklich wird.</p> <p>Das QRF ruht auf zwei Primitiven — Energie als Substrat und die ≪-Disposition als inhärente Tendenz zur Aktualisierung — und entwickelt aus ihnen eine kohärente Begriffskette: Seinspunkte als ontologisch minimale Träger beider Primitive, Dekohärenz als Strukturierung des Möglichkeitsraums, ᶜ_t als nicht-dynamischer, nicht-räumlicher Selektionsschritt, Faktizität als retrospektiv emergente Eigenschaft der Ereignisspur und das Präsens als einzig ontisch unvermittelte Zeitebene.</p> <p>Die Born'sche Regel folgt aus der Struktur — ontisch verankert durch Gleasons Theorem. Fundamentale Stochastizität ist ontisch und absolut, abgesichert durch Bells Theorem und Colbeck-Renner. Raum, Zeitpfeil, Expansion und Isotropie des Universums werden nicht postuliert, sondern aus den Primitiven abgeleitet.</p> <p>Die zentrale physikalische Vorhersage ist W ~ E/ħ: Die Rate der Aktualisierungsereignisse ist durch die Systemenergie strukturell bestimmt — parameterfrei und experimentell isolierbar, etwa an supraleitenden Qubits oder in der Elektronen-Interferometrie.</p> <p>Das QRF ist keine weitere Interpretation der Quantenmechanik. Es ist der Versuch, die Frage ernstzunehmen: Was muss die Welt sein, damit die Quantenmechanik so ist, wie sie ist?</p>
title Das Quantum Reality Framework (hier QRF-Quartett)
url https://doi.org/10.5281/zenodo.19367913