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| Main Author: | |
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| Format: | Recurso digital |
| Language: | |
| Published: |
Zenodo
2026
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| Subjects: | |
| Online Access: | https://doi.org/10.5281/zenodo.19503427 |
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Table of Contents:
- <p>Dieser Essay bildet das theoretische Fundament für eine weiterführende soziologische Untersuchung professioneller Identität in kritischen Infrastrukturen. Er ist die unmittelbare Fortsetzung der phänomenologischen Analyse zur <strong>„Haftungsfalle“ der Richtlinie (Ril) 408</strong> und dokumentiert den Übergang von der praktischen Dienstdurchführung zur wissenschaftlichen Reflexion.</p> <p>Im Zentrum steht die Einführung des Begriffs <strong>„Das Paradoxon der funktionalen Erschöpfung“</strong>. Die Arbeit untersucht, wie operative Akteure im Schienenverkehr systemische Mängel durch den Einsatz individueller psychischer Energie (<strong>Fremd-Kompensation</strong>) ausgleichen. Dieser Prozess führt langfristig zu einer Erosion der mentalen Ressourcen (<strong>Ego-Depletion</strong>) und einem <strong>exekutiven Kollaps</strong>.</p> <p>Besonderes Augenmerk liegt auf der <strong>„identitätspolitischen Orthopädie“</strong> als <strong>symbolischer Widerstand</strong> gegen den organisationalen Niedergang. Diese Publikation dient als referenzierte Vorarbeit für das Forschungsprojekt <strong>„Habitus-Behauptung in der Mangelverwaltung: Eine soziologische Analyse professioneller Identität und symbolischen Widerstands am Beispiel der operativen Verkehrssteuerung“</strong>.</p> <p><strong>Keywords:</strong> Paradoxon der funktionalen Erschöpfung, Fremd-Kompensation, Habitus-Behauptung, Ril 408, Haftungsfalle, Vigilanz-Verdichtung, Ego-Depletion, KRITIS, Schienenverkehr, Symbolischer Widerstand, Embedded Researcher, Sahin-Projekt, Exekutiver Kollaps, Identitätspolitische Orthopädie.</p>