Jugendverbandsarbeit auf Kindergartenstufe und deren Einbettung in die kommunale Kinderförderung im Kanton Aargau

Fuente: Zenodo
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Autore principale: Rickenbacher, Laura
Natura: Recurso digital
Pubblicazione: Zenodo 2020
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author Rickenbacher, Laura
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contents <p>Die Förderung von Kindern gewinnt an Bedeutung in den Schweizer Gemeinden. Dies zeigt sich in der Bestärkung von Kinder- und Jugendförderung in politischen Zielen und der Steigerung der Vielfalt von Förder- und Freizeitangeboten für Kinder. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich in den drei grossen Jugendverbänden der Schweiz Pfadi, Jungwacht Blauring (Jubla) und Cevi beobachten. Seit einigen Jahren bauen sie vermehrt ihr Angebot für Kinder im Vorschulalter aus.</p> <p>Diese Masterthesis sucht nach Chancen und Möglichkeiten, wie Jugendverbände mit ihren Angeboten für Kinder im Vorschulalter die Gemeinden (im Kanton Aargau) unterstützen können. Gleichzeitig werden Wege aufgezeigt, wie sich Jugendverbände in der Gemeinde besser einbetten können.</p> <p>In einem qualitativen Forschungsprozess wurde mit der Methodik der Triangulation gearbeitet. Den Kern der Arbeit bildet die Analyse von Massnahmenplänen zur Kinderförderung einiger Aargauer Gemeinden sowie von Ausbildungsunterlagen der Jugendverbände. Ergänzend kam der Feldforschungszugang in zwei Ausbildungskursen der Jugendverbände dazu sowie spezifizierende Experten- und Fokusinterviews mit Fachkräften.</p> <p>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass kaum Vernetzung unter den Vorschulstufengruppen der Jugendverbände mit anderen Akteuren in der Kinderförderung besteht. Die empirischen Ergebnisse verdeutlichen weiter, dass die Gemeinden insbesondere in der Bewegungsförderung, im Umgang mit Menschen sowie in der Förderung von Chancengleichheit und Mitbestimmung stärker von den Jugendverbänden profitieren können. Auf Seiten der Gemeindeanalyse konnte die Bedeutung der Nutzung von Synergien und der Koordination bestehender Angebote nochmals aufgezeigt werden.</p> <p>Auf jeden Fall sollten Jugendverbände die Vorzüge ihrer Angebote bei den Gemeinden präsentieren und Kanäle nutzen, diese bekannt zu machen. Gleiches gilt für Gemeinden: Sie tragen zur Vielfalt der gemeindeeignen Angebotslandschaft bei, indem sie die Angebote der Jugendverbände in ihre Strategie der Kinder- und Jugendförderung miteinbeziehen.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_4017255
institution Zenodo
language
publishDate 2020
publisher Zenodo
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spellingShingle Jugendverbandsarbeit auf Kindergartenstufe und deren Einbettung in die kommunale Kinderförderung im Kanton Aargau
Rickenbacher, Laura
<p>Die Förderung von Kindern gewinnt an Bedeutung in den Schweizer Gemeinden. Dies zeigt sich in der Bestärkung von Kinder- und Jugendförderung in politischen Zielen und der Steigerung der Vielfalt von Förder- und Freizeitangeboten für Kinder. Eine ähnliche Entwicklung lässt sich in den drei grossen Jugendverbänden der Schweiz Pfadi, Jungwacht Blauring (Jubla) und Cevi beobachten. Seit einigen Jahren bauen sie vermehrt ihr Angebot für Kinder im Vorschulalter aus.</p> <p>Diese Masterthesis sucht nach Chancen und Möglichkeiten, wie Jugendverbände mit ihren Angeboten für Kinder im Vorschulalter die Gemeinden (im Kanton Aargau) unterstützen können. Gleichzeitig werden Wege aufgezeigt, wie sich Jugendverbände in der Gemeinde besser einbetten können.</p> <p>In einem qualitativen Forschungsprozess wurde mit der Methodik der Triangulation gearbeitet. Den Kern der Arbeit bildet die Analyse von Massnahmenplänen zur Kinderförderung einiger Aargauer Gemeinden sowie von Ausbildungsunterlagen der Jugendverbände. Ergänzend kam der Feldforschungszugang in zwei Ausbildungskursen der Jugendverbände dazu sowie spezifizierende Experten- und Fokusinterviews mit Fachkräften.</p> <p>Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass kaum Vernetzung unter den Vorschulstufengruppen der Jugendverbände mit anderen Akteuren in der Kinderförderung besteht. Die empirischen Ergebnisse verdeutlichen weiter, dass die Gemeinden insbesondere in der Bewegungsförderung, im Umgang mit Menschen sowie in der Förderung von Chancengleichheit und Mitbestimmung stärker von den Jugendverbänden profitieren können. Auf Seiten der Gemeindeanalyse konnte die Bedeutung der Nutzung von Synergien und der Koordination bestehender Angebote nochmals aufgezeigt werden.</p> <p>Auf jeden Fall sollten Jugendverbände die Vorzüge ihrer Angebote bei den Gemeinden präsentieren und Kanäle nutzen, diese bekannt zu machen. Gleiches gilt für Gemeinden: Sie tragen zur Vielfalt der gemeindeeignen Angebotslandschaft bei, indem sie die Angebote der Jugendverbände in ihre Strategie der Kinder- und Jugendförderung miteinbeziehen.</p>
title Jugendverbandsarbeit auf Kindergartenstufe und deren Einbettung in die kommunale Kinderförderung im Kanton Aargau
url https://doi.org/10.5281/zenodo.4017255