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Autori principali: Mareike Schumacher, Flüh, Marie
Natura: Recurso digital
Lingua:tedesco
Pubblicazione: Zenodo 2021
Soggetti:
Accesso online:https://doi.org/10.5281/zenodo.5555952
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_version_ 1866902036450115584
author Mareike Schumacher
Flüh, Marie
author_facet Mareike Schumacher
Flüh, Marie
contents <p>CRF-Classifier für automatische Annotation männlicher, weiblicher und neutraler Genderzuschreibungen in deutschsprachiger Literatur. Der Gender-Classifier kann mit dem Stanford Named Entity Recognizer zusammen genutzt werden. Das Modell wurde mit einem Trainingskorpus folgender Zusammensetzung trainiert:</p> <p>ca. 100.000 Tokens aus 25 Novellen des deutschen Novellenschatzes</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 18. Jahrhunderts</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 19. Jahrhunderts</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 20. Jahrhunderts</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 21. Jahrhunderts</p> <p>ca. 20.000 Tokens aus 5 Dramen des 18. Jahrhunderts</p> <p>ca. 20.000 Tokens aus 5 Dramen des 19. Jahrhunderts</p> <p>ca. 20.000 Tokens aus 5 Dramen des 20. Jahrhunderts</p> <p>ca. 7.000 Figurennamen aus 500 Dramen des 17.-20. Jahrhunderts (bereitgestellt von https://dracor.org)</p> <p>Getestet wurde das Modell mit 6 Novellen aus dem deutschen Novellenschatz, 8 Romanen aus den Jahrhunderten 18-21 und 3 Dramen von Caroline von Günderrode (1805), das Modell erreichte in den Tests einen durchschnittlichen overall F1-Score von 78,09%.</p> <p>Die Erkennung von Genderzuschreibungen in Novellen des 19. Jahrhunderts ist mit einem durchschnittlichen overall F1-Score von 85,52% am besten.</p> <p>In Romanen des 18.-21. Jahrhunderts beträgt die durchschnittliche Gesamterkennungsgenauigkeit (F1-Score) 72,83%.</p> <p>In Ausschnitten aus drei Dramen von Caroline von Günderode (publiziert 1805) erreicht der Gender-Classifier einen F1-Score von 75,53%</p> <p>Der Classifier wird laufend weiter entwickelt. Es handelt sich um eine Open-Beta-Version. Geplant ist z.B. die Aufnahme weiterer Gender-Kategorien, die nicht in das Binärschema männlich-weiblich fallen.</p> <p>Der Classifier wurde im Projekt <a href="https://msternchenw.de">m*w</a> entwickelt.</p> <p>Der Classifier kann wie folgt verwendet werden:</p> <ol> <li>Laden Sie sich den Classifier herunter</li> <li>Laden Sie sich das Named-Entity-Recognition-Tool StanfordNER herunter</li> <li>Öffnen Sie den Stanford-Named-Entity-Recognizer wie auf der Webseite der Stanford NLP Group beschrieben</li> <li>Laden Sie über "Classifier" > "Load CRF from file" den Gender-Classifier in das Tool</li> <li>Wählen Sie über "File" > "Open File" ein Dokument, in dem Genderzuschreibungen annotiert werden sollen</li> <li>Klicken Sie auf "Run"</li> </ol> <p>Die annotierten Daten können über "File" > "Save tagged file as" gespeichert und weiter verwendet werden.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_5555952
institution Zenodo
language deu
publishDate 2021
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle StanfordNER Gender-Classifier
Mareike Schumacher
Flüh, Marie
Named Entity Recognition
Gender
Natural Language Processing
digitale Literaturwissenschaft
Digital Humanities
Gender Studies
<p>CRF-Classifier für automatische Annotation männlicher, weiblicher und neutraler Genderzuschreibungen in deutschsprachiger Literatur. Der Gender-Classifier kann mit dem Stanford Named Entity Recognizer zusammen genutzt werden. Das Modell wurde mit einem Trainingskorpus folgender Zusammensetzung trainiert:</p> <p>ca. 100.000 Tokens aus 25 Novellen des deutschen Novellenschatzes</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 18. Jahrhunderts</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 19. Jahrhunderts</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 20. Jahrhunderts</p> <p>ca. 40.000 Tokens aus 10 Romanen des 21. Jahrhunderts</p> <p>ca. 20.000 Tokens aus 5 Dramen des 18. Jahrhunderts</p> <p>ca. 20.000 Tokens aus 5 Dramen des 19. Jahrhunderts</p> <p>ca. 20.000 Tokens aus 5 Dramen des 20. Jahrhunderts</p> <p>ca. 7.000 Figurennamen aus 500 Dramen des 17.-20. Jahrhunderts (bereitgestellt von https://dracor.org)</p> <p>Getestet wurde das Modell mit 6 Novellen aus dem deutschen Novellenschatz, 8 Romanen aus den Jahrhunderten 18-21 und 3 Dramen von Caroline von Günderrode (1805), das Modell erreichte in den Tests einen durchschnittlichen overall F1-Score von 78,09%.</p> <p>Die Erkennung von Genderzuschreibungen in Novellen des 19. Jahrhunderts ist mit einem durchschnittlichen overall F1-Score von 85,52% am besten.</p> <p>In Romanen des 18.-21. Jahrhunderts beträgt die durchschnittliche Gesamterkennungsgenauigkeit (F1-Score) 72,83%.</p> <p>In Ausschnitten aus drei Dramen von Caroline von Günderode (publiziert 1805) erreicht der Gender-Classifier einen F1-Score von 75,53%</p> <p>Der Classifier wird laufend weiter entwickelt. Es handelt sich um eine Open-Beta-Version. Geplant ist z.B. die Aufnahme weiterer Gender-Kategorien, die nicht in das Binärschema männlich-weiblich fallen.</p> <p>Der Classifier wurde im Projekt <a href="https://msternchenw.de">m*w</a> entwickelt.</p> <p>Der Classifier kann wie folgt verwendet werden:</p> <ol> <li>Laden Sie sich den Classifier herunter</li> <li>Laden Sie sich das Named-Entity-Recognition-Tool StanfordNER herunter</li> <li>Öffnen Sie den Stanford-Named-Entity-Recognizer wie auf der Webseite der Stanford NLP Group beschrieben</li> <li>Laden Sie über "Classifier" > "Load CRF from file" den Gender-Classifier in das Tool</li> <li>Wählen Sie über "File" > "Open File" ein Dokument, in dem Genderzuschreibungen annotiert werden sollen</li> <li>Klicken Sie auf "Run"</li> </ol> <p>Die annotierten Daten können über "File" > "Save tagged file as" gespeichert und weiter verwendet werden.</p>
title StanfordNER Gender-Classifier
topic Named Entity Recognition
Gender
Natural Language Processing
digitale Literaturwissenschaft
Digital Humanities
Gender Studies
url https://doi.org/10.5281/zenodo.5555952