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Autori principali: Duss, Kevin, Erdin, Fabienne, Knobel, Nadja
Natura: Recurso digital
Lingua:
Pubblicazione: Zenodo 2021
Accesso online:https://doi.org/10.5281/zenodo.5564998
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author Duss, Kevin
Erdin, Fabienne
Knobel, Nadja
author_facet Duss, Kevin
Erdin, Fabienne
Knobel, Nadja
contents <p>Im Jahr 2014 tritt in der Schweiz die Behindertenrechtskonvention der Organisation der Vereinten Nationen in Kraft. Die Konvention hat das Ziel, dass Menschen mit Beeinträchtigung ihre Rechte in gleichem Masse ausüben können wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Die vorliegende Arbeit befasst sich näher mit dem Artikel 19 dieser Konvention. Dieser thematisiert die unabhängige Lebensführung und den Einbezug in die Gemeinschaft. Daraus entsteht die Forderung nach der Umsetzung der beiden Leitprinzipien Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.</p> <p>Dank dem Paradigmenwechsel zeichnet sich in der Schweiz seit einigen Jahren ein Wandel im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung ab. Die Umsetzung der Forderungen der Konvention schreitet bislang jedoch nur schwerfällig voran. Um gleiche Wahlmöglichkeiten zu schaffen und Selbstbestimmung wie auch gesellschaftliche Teilhabe im Bereich Wohnen zu ermöglichen, gründeten sich vereinzelt Organisationen oder bestehende begannen sich neu auszurichten, um ambulante Wohnangebote anzubieten.</p> <p>Die vorliegende qualitative Forschungsarbeit setzt sich mit besagten ambulanten Wohnangeboten auseinander. Das Ziel dieser Forschung war es einerseits, herauszufinden, wie das Verständnis der Leitprinzipien Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe in diesen Wohnangeboten für Menschen mit Beeinträchtigung ist und welchen Einfluss das jeweils in der Organisation vorherrschende Menschenbild hat. Andererseits wollte die Autorenschaft erarbeiten, wie diese Leitprinzipien in der Praxis umgesetzt werden. Um dies eruieren zu können, wurde mit insgesamt fünf Leitungspersonen von ambulanten Wohnangeboten ein Interview geführt . Diese Daten nutzte die Autorenschaft dazu, wichtige Erkenntnisse zu erforschen, welche dem Berufsfeld der Sozialen Arbeit bei der Umsetzung der Leitprinzipien dienen sollen.</p>
format Recurso digital
id zenodo_https___doi_org_10_5281_zenodo_5564998
institution Zenodo
language
publishDate 2021
publisher Zenodo
record_format zenodo
spellingShingle Wohnen nach Wunsch – Ambulante Wohnangebote für Menschen mit Beeinträchtigung: Eine qualitative Forschungsarbeit zum Thema Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe
Duss, Kevin
Erdin, Fabienne
Knobel, Nadja
<p>Im Jahr 2014 tritt in der Schweiz die Behindertenrechtskonvention der Organisation der Vereinten Nationen in Kraft. Die Konvention hat das Ziel, dass Menschen mit Beeinträchtigung ihre Rechte in gleichem Masse ausüben können wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Die vorliegende Arbeit befasst sich näher mit dem Artikel 19 dieser Konvention. Dieser thematisiert die unabhängige Lebensführung und den Einbezug in die Gemeinschaft. Daraus entsteht die Forderung nach der Umsetzung der beiden Leitprinzipien Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.</p> <p>Dank dem Paradigmenwechsel zeichnet sich in der Schweiz seit einigen Jahren ein Wandel im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung ab. Die Umsetzung der Forderungen der Konvention schreitet bislang jedoch nur schwerfällig voran. Um gleiche Wahlmöglichkeiten zu schaffen und Selbstbestimmung wie auch gesellschaftliche Teilhabe im Bereich Wohnen zu ermöglichen, gründeten sich vereinzelt Organisationen oder bestehende begannen sich neu auszurichten, um ambulante Wohnangebote anzubieten.</p> <p>Die vorliegende qualitative Forschungsarbeit setzt sich mit besagten ambulanten Wohnangeboten auseinander. Das Ziel dieser Forschung war es einerseits, herauszufinden, wie das Verständnis der Leitprinzipien Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe in diesen Wohnangeboten für Menschen mit Beeinträchtigung ist und welchen Einfluss das jeweils in der Organisation vorherrschende Menschenbild hat. Andererseits wollte die Autorenschaft erarbeiten, wie diese Leitprinzipien in der Praxis umgesetzt werden. Um dies eruieren zu können, wurde mit insgesamt fünf Leitungspersonen von ambulanten Wohnangeboten ein Interview geführt . Diese Daten nutzte die Autorenschaft dazu, wichtige Erkenntnisse zu erforschen, welche dem Berufsfeld der Sozialen Arbeit bei der Umsetzung der Leitprinzipien dienen sollen.</p>
title Wohnen nach Wunsch – Ambulante Wohnangebote für Menschen mit Beeinträchtigung: Eine qualitative Forschungsarbeit zum Thema Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe
url https://doi.org/10.5281/zenodo.5564998